Reiche will bei Wasserstoff zunÀchst auf Gas setzen
02.09.2025 - 18:24:08 | dts-nachrichtenagentur.de"Sind die aber zu hoch, wird er das nicht kaufen." Als "grĂŒn" gilt Wasserstoff, wenn er durch die Aufspaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff gewonnen wird und der dafĂŒr benötigte Strom aus erneuerbaren Energien stammt. "Blauer" und "grauer" Wasserstoff entsteht, wenn Methan oder Erdgas per Dampfreduzierung in Wasserstoff und CO2 aufgespalten wird. Bei grauem Wasserstoff gelangt dieses CO2 in die AtmosphĂ€re, bei "blauem" Wasserstoff wird es ĂŒber CCS abgeschieden und unterirdisch in Endlager verpresst. Dabei bleibt ein Rest an Emissionen, weil CCS nur einen Teil der Emissionen auffĂ€ngt und bereits bei der Förderung der EnergietrĂ€ger klimaschĂ€dliches Methan in die AtmosphĂ€re gelangt. Der Weltklimarat (IPCC) bewertet CCS als wichtiges Instrument, um mit schwer vermeidbaren Emissionen, wie beispielsweise in der Zement-, Stahl- oder Chemieindustrie, umzugehen. Zugleich warnt der IPCC, dass PlĂ€ne zur Entnahme von CO2 aus der AtmosphĂ€re die Anreize zur nötigen sofortigen Emissionsminderung verwĂ€ssern könnten. Da CCS-Projekte sich bislang als teuer und schlecht skalierbar erweisen, bleibt die Technologie zudem weit hinter den geplanten KapazitĂ€ten zurĂŒck. Eine besondere Herausforderung ist, dass die gespeicherten Emissionen in den EndlagerstĂ€tten dauerhaft daran gehindert werden mĂŒssen, wieder in die AtmosphĂ€re auszutreten, da sie sonst mit etwas Verzögerung dennoch zur Erderhitzung beitragen.
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