Hinweis auf Maskenpflicht fĂƒÂŒr FahrgÀste

Chef des StĂ€dtebunds ist fĂŒr einen verschĂ€rften Lockdown nach Weihnachten

08.12.2020 - 06:17:47 | ad-hoc-news.de

HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen StĂ€dte- und Gemeindebunds Gerd Landsberg plĂ€diert fĂŒr die VerschĂ€rfung der aktuellen Lockdown-Regeln spĂ€testens nach Weihnachten 2020.

Hinweis auf Maskenpflicht fĂŒr FahrgĂ€ste - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Hinweis auf Maskenpflicht fĂŒr FahrgĂ€ste - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Gerd Landsberg sagte gegenĂŒber "Passauer Neuen Presse" fĂŒr die Ausgabe am Dienstag, 8. Dezember 2020, dass die angestrebten Lockerungen ĂŒber Silvester 2020 beim aktuellen Geschehen der Infektion illusorisch seien. Es mĂŒsse alles getan werden, um Kontakte und insbesondere die TĂ€tigkeit der Reisen zu reduzieren. Der Blick auf die Nachbarstaaten in Europa wĂŒrde zeigen, dass ein Lockdown, zeitlich begrenzt aber hart, die Zahl von neuen Infektionen deutlich senken könne, fĂŒhrte der StĂ€dtebund-Chef weiter aus. Das Ziel mĂŒsse sein, innerhalb einer Woche erneut unter den Inzidenzwert von 50 neuen Infektionen auf 100.000 Einwohner zu kommen. Die Menschen seien jetzt in der Verantwortung, ihren Teil dazu beizutragen, um das Geschehen der Infektion einzudĂ€mmen und sich noch stĂ€rker als bis anhin an die geltenden Regeln zu halten. Gerd Landsberg fordert, dass VerstĂ¶ĂŸe gegen die Regeln konsequent geahndet werden.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Wolfgang Kubicki vertritt eine entgegengesetzte Position und ist der Meinung, dass an der Wirksamkeit von einem zweiwöchigen Lockdown Zweifel bestehen. Der Politiker der FDP sagte, dass eine Schließung von drei oder vier Wochen das Vertrauen von der Bevölkerung weiter erschĂŒttern und den Verdacht nĂ€hren wĂŒrde, dass die Regierung des Bundes in einer "weitgehenden Ahnungslosigkei"t bezĂŒglich der GrĂŒnde von der Ausbreitung der Infektion agiere, so, Wolfgang Kubicki. Warum man sich zielgenauen und differenzierten Konzepten zum Schutz, bei welchen es im Sommer schien, dass die Notwendigkeit erkannt sei, verweigere, sei nicht anders zu erklĂ€ren. In Pflege- und Altenheimen gebe es immer noch die höchsten Zahlen an TodesfĂ€llen. Wolfgang Kubicki hat die Frage gestellt, warum das regelmĂ€ĂŸige Testen von Heimpersonal sowie das Tragen von FFP2-Masken nicht schon lĂ€ngst etabliert worden ist.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile

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