SPD drÀngt weiter auf Unterzeichnung der Gaza-ErklÀrung
23.07.2025 - 16:19:11 | dts-nachrichtenagentur.deEr Ă€uĂerte, die Bundesregierung sei sich "vollkommen einig" in der Politik zu Israel und dem Gazastreifen. Es gebe weder in der Sache noch im Verfahren Meinungsverschiedenheiten. "Ganz im Gegenteil: Die Aufforderung an die israelische Regierung, diese massiven Bombardements des Gazastreifens sofort zu beenden und humanitĂ€re Hilfe zu ermöglichen, sind gemeinsame Politik der Koalition in Berlin", so der Kanzler. Dazu sagte Ahmetovi? der FAZ: "Ich begrĂŒĂe die Aussage des Bundeskanzlers, dass wir in der Koalition einig sind. Aber es ist das eine, was man sagt, und etwas anders, was man tut. Es freut mich, wenn der Kanzler sich Ă€hnlich Ă€uĂert wie wir. Gleichzeitig verstehe ich dann nicht die Position der Bundesregierung, die ErklĂ€rung von so vielen unserer engsten Partner nicht mitzuunterzeichnen, die unter anderem ein Ende des Gazakrieges fordert." Dies "ist und bleibt ein Fehler", sagte Ahmetovi?. Weiter Ă€uĂerte er: "Aus europĂ€ischen Diplomatenkreisen höre ich groĂe Irritationen ĂŒber das deutsche Verhalten, das uns weiter in dieser Frage isoliert. Das AusmaĂ der Fehlentscheidung wurde falsch antizipiert und nun geht es darum, wie die Bundesregierung aus dieser Situation gesichtswahrend herauskommt." Seine Partei bekenne sich "weiterhin uneingeschrĂ€nkt zur StaatsrĂ€son", sagte Ahmetovi?. "Ich liebe dieses Land auch dafĂŒr, dass es eine ausgeprĂ€gte Erinnerungskultur hat und seiner historischen Verantwortung in dieser Form gerecht zu werden versucht." Aber mit Blick auf den Artikel 25 des Grundgesetzes, der die Achtung des Völkerrechts vorsieht, sei Deutschland verpflichtet, es "völkerrechtlich zu benennen", wenn Menschen im Gazastreifen "gezielt vertrieben werden oder ihre Lebensgrundlagen zerstört werden". Zu seiner Forderung nach einem Stopp von Waffenexporten an Israel, die völkerrechtswidrig eingesetzt wĂŒrden, sagte der SPD-Politiker: "Deutschland hat eine besondere Verantwortung fĂŒr die Sicherheit Israels und den Schutz des jĂŒdischen Staats. Das ist richtig. Gleichzeitig gelten gesetzliche Vorgaben fĂŒr den Export von Waffen, wie mit dem Waffenkontrollgesetz. Deutsche Waffen dĂŒrfen nicht zum Bruch von Völkerrecht verwendet werden. Und es liegt auf der Seite desjenigen, der unsere Waffen verwendet und verwenden möchte, zu beweisen und darzulegen, wofĂŒr diese benutzt werden."
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