Absolventen, Pflege-Ausbildungsberuf

33.600 Absolventen in neuem Pflege-Ausbildungsberuf

24.07.2024 - 10:16:57 | dpa.de

Der Bedarf an PflegekrÀften wird deutlich steigen. 2020 wurde die Ausbildung reformiert. Wie steht es um die Zahlen bei den ersten Absolventen?

Bedarf an PflegekÀften steigt. (Symbolbild) - Foto: Marijan Murat/dpa

Drei Jahre nach EinfĂŒhrung des Ausbildungsberufs der Pflegefachkraft haben rund 33.600 Menschen erstmals diese Ausbildung abgeschlossen. Von diesen Absolventen im Jahr 2023 wĂ€hlten 99 Prozent (33.100) einen generalistischen Abschluss als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Lediglich ein minimaler Anteil (ein Prozent) erwarb demnach einen Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (300 Absolventen) oder Altenpflege (100). 

Die neue Ausbildung wird seit 2020 angeboten. Damals wurden die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Altenpfleger zusammengefĂŒhrt. 

Hoher Frauenanteil

Den Daten zufolge haben im vergangenen Jahr rund 54.400 Menschen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann begonnen. Der Frauenanteil lag bei 73 Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der NeuvertrĂ€ge im Vorjahresvergleich um vier Prozent. «Der bisherige Höchstwert von 56.300 NeuvertrĂ€gen aus dem Jahr 2021 konnte allerdings nicht erreicht werden», erklĂ€rten die Statistiker. Über alle JahrgĂ€nge hinweg lag die Zahl der Auszubildenden Ende 2023 bei 146.900. 

Die Ausbildung wird seit 2020 angeboten und dauert in Vollzeit drei Jahre. «Die Ausbildung findet an Pflegeschulen und in KrankenhĂ€usern, stationĂ€ren oder ambulanten Pflegeeinrichtungen statt«, hieß es. Wie bei den meisten Gesundheits- und Pflegeberufen handele es sich nicht um eine Berufsausbildung innerhalb des dualen Ausbildungssystems.

Bedarf wird deutlich steigen

Der Bedarf an PflegekrĂ€ften wird in den kommenden Jahren deutlich steigen: Das Statistische Bundesamt war 2023 in einer Berechnung davon ausgegangen, dass die Zahl der pflegebedĂŒrftigen Menschen in Deutschland allein durch die zunehmende Alterung von rund 5,0 Millionen Ende 2021 auf etwa 6,8 Millionen im Jahr 2055 (plus 37 Prozent) ansteigen werde.

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