Selenskyj-Berater, Putin-Drohungen

Selenskyj-Berater: Putin-Drohungen Ausdruck absoluter Angst

23.11.2024 - 21:06:23 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Berater des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj, Mykhailo Podolyak, sieht die jĂŒngsten Ansprachen von Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin als Ausdruck "absoluter Angst".

Wladimir Putin (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Der russische PrĂ€sident versuche, den Westen mit seinen Bedrohungen zu erschrecken, sagte Podolyak der "Bild". Podolyak weiter: "Putin will den Krieg nur nach seinen Bedingungen beenden, um nicht fĂŒr Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht zu werden." Podolyak forderte den Westen zu einer hĂ€rteren Haltung gegenĂŒber Russland auf.

"Man kann mit Putin nicht verhandeln. Man muss ihm klar und konsequent entgegentreten", sagte er. Statt eines Dialogs, der keine Ergebnisse bringe, mĂŒsse der Westen mit drei Maßnahmen reagieren: Der Verzicht auf weitere GesprĂ€che mit Putin, ein Ende der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und die sofortige Lieferung von Waffen an die Ukraine. Auf die Frage, ob der kĂŒrzlich von Bundeskanzler Scholz bei Putin vermittelte Anruf sinnvoll war, kritisierte Podolyak die deutsche Regierung. Er warf Scholz vor, ohne ausreichende Druckmittel mit Putin gesprochen zu haben. "Putin sieht jeden Anruf als DemĂŒtigung und BestĂ€tigung seiner Vormachtstellung", so Podolyak. Nach dem GesprĂ€ch habe Russland mit Raketenangriffen auf die Ukraine reagiert, was seine EinschĂ€tzung bestĂ€tige. Der Berater des ukrainischen PrĂ€sidenten wies zudem auf die schwierige Lage an der Front hin. Die Ukraine habe Probleme bei der Mobilisierung und fĂŒhle sich von westlichen Partnern zunehmend im Stich gelassen. "Es gibt immer wieder Zweifel und Pessimismus bei unseren Partnern, und Waffenlieferungen kommen nur schleppend an", sagte Podolyak. Trotz der schwierigen Situation zeigte sich Podolyak zuversichtlich, dass Russland den Krieg nicht gewinnen werde. "Russland hat noch nicht einmal das Gebiet der Ostukraine vollstĂ€ndig erobert", so Podolyak, der die Situation als eine Phase der "Mobilisierung" fĂŒr Russland beschreibt. Auf die Frage nach einem möglichen "Einfrieren" des Krieges hielt Podolyak dieses Szenario fĂŒr unrealistisch. "Ein Einfrieren bedeutet nur eine Verschiebung des Krieges", sagte er und warnte, dass Russland weiterhin an seinen Zielen arbeiten werde, solange der Westen nicht entschlossener reagiere.

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