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Krach schlÀgt Zukunfts-SolidaritÀtsabgabe vor

10.06.2026 - 16:00:58 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat eine neue SolidaritÀtsabgabe auf hohe Einkommen vorgeschlagen.

Krach schlÀgt Zukunfts-SolidaritÀtsabgabe vor
BER - SolidaritÀtszuschlag (Archiv) 10.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Damit sollen finanzielle SpielrĂ€ume fĂŒr eine Steuerentlastung geschaffen werden, um die Akzeptanz der anstehenden Sozialreformen zu erhöhen.

"Ich schlage eine Zukunfts-SolidaritĂ€tsabgabe vor, mit klarer Zielsetzung und Laufzeit", sagte Krach dem "Spiegel". "Wir erheben einen Zukunftssoli von 5 Prozent auf Einkommen ĂŒber 300.000 Euro und fĂŒr Verheiratete ab 500.000 Euro, befristet bis 2030."

Diese Einnahmen sollten gezielt in die Bildung und in die Entlastung von Familien fließen. "Das an den Anfang des Reformprozesses zu stellen, hilft, Vertrauen zurĂŒckzugewinnen", sagte er.

Krach begrĂŒndete seinen Vorschlag mit der wachsenden Ungleichheit in der Gesellschaft. Studien zeigten, dass es in Deutschland immer mehr Superreiche gebe. "Da lĂ€uft etwas schief und da mĂŒssen wir ran."

Die SPD mĂŒsse insbesondere KĂŒrzungen bei sozial SchwĂ€cheren verhindern, forderte Krach. "Die Wahlergebnisse und Umfragen sind deutlich. Die SPD schafft es derzeit nicht, den Menschen zu zeigen, warum es eine starke Sozialdemokratie braucht", sagte Krach.

Die derzeit geplanten Einsparungen betrĂ€fen vor allem Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, pflegende Angehörige, Azubis und Studierende, beklagte er. "Da ist es unsere Pflicht, die Reißleine zu ziehen."

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