Chinas, PrÀsident

Chinas PrĂ€sident wirbt fĂŒr enge Zusammenarbeit mit Deutschland

16.04.2024 - 09:19:52 | dts-nachrichtenagentur.de

Der chinesische PrĂ€sident Xi Jinping hat bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fĂŒr eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland geworben.

Xi Jinping (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Solange man an den Prinzipien des gegenseitigen Respekts, der Suche nach Gemeinsamkeiten trotz Differenzen und des gegenseitigen Lernens voneinander festhĂ€lt, können sich die bilateralen Beziehungen weiterhin stabil entwickeln", sagte Xi am Dienstag. Im Moment sehe man eine schnellere Entwicklung der Jahrhundertwende. "Wir sind in eine neue Epoche der Turbulenzen und UmbrĂŒche eingedrungen", fĂŒgte der PrĂ€sident hinzu.

"Die Risiken, vor denen die ganze Menschheit steht, nehmen zu." Um diese Fragen zu lösen, sei es unabdingbar, dass zwischen den GroßmĂ€chten die Kooperation die Oberhand gewinne. China und Deutschland seien weltweit die Volkswirtschaften Nummer zwei und drei. "Eine gute, stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen uns beiden geht weit ĂŒber die bilaterale Dimension hinaus", sagte Xi. Man mĂŒsse die bilateralen Beziehungen auf einem "stabilen Entwicklungspfad" halten. Scholz sagte derweil, dass man unter anderem beim Kampf gegen den Klimawandel eng zusammenarbeiten mĂŒsse. "Denn extreme Wetterereignisse wie StĂŒrme, Hochwasser, DĂŒrren und KĂ€lte betreffen die ganze Welt", so der Kanzler. "Nur gemeinsam wird es uns gelingen, LösungsansĂ€tze zu finden, um den Klimawandel zu stoppen und die grĂŒne Energiewende sozial gerecht zu bewĂ€ltigen." Weiter sagte der SPD-Politiker, dass sich beide LĂ€nder "zur multilateralen regelbasierten Ordnung" bekennen wĂŒrden. "Hierzu zĂ€hlt auch das regelbasierte Handelssystem, wie es von der Welthandelsorganisation WTO verkörpert wird." Sowohl China als auch Deutschland seien Handelsnationen, die von der WTO stark profitierten. "Wir setzen uns dafĂŒr ein, das Regelwerk fĂŒr den globalen Handel zu stĂ€rken und gemeinsam mit den anderen WTO-Mitgliedern weiterzuentwickeln", so Scholz.

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