Ritter sagte dazu, aus den Erfahrungen der Vergangenheit bestehe der stark begrĂŒndete Verdacht, dass Misswirtschaft auch zur Bereicherung von AmtstrĂ€gern und Angehörigen dieser Regierung gefĂŒhrt habe. Zentral sei, die ZustĂ€ndigkeit der EU-Ermittler auch rĂŒckwirkend zu ermöglichen, konkret zum 1. Juni 2021. Zu diesem Zeitpunkt war die damals neu gegrĂŒndete EPPO operativ tĂ€tig geworden. Zudem brauche es einen echten Mitarbeitswillen seitens der ungarischen Behörden.
Eine schlagkrĂ€ftige Einheit in Ungarn aufzubauen, werde sowohl fĂŒr die neue ungarische Regierung als auch fĂŒr die EU insgesamt eine Frage der GlaubwĂŒrdigkeit sein, sagte Ritter. Er verwies zugleich auf fehlende Mittel seiner Behörde: Die EuropĂ€ische Staatsanwaltschaft sei von Anfang an nicht ausreichend finanziert und ausgestattet worden. Um den Beitritt Ungarns schnell vorzubereiten, schlug Ritter eine Taskforce zwischen Magyar und der EPPO vor.
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