Ex-BND-Direktor warnt vor TerroranschlĂ€gen zur FuĂball-EM
09.04.2024 - 06:08:36 | dts-nachrichtenagentur.de"Man befestigt ein Sprengmittel und lĂ€sst das GerĂ€t dann ĂŒber dem Zielort zum Absturz oder zur Explosion bringen." Die Bedienung sei aus zwei oder drei Kilometern Entfernung möglich. Denkbar sei auch, "dass Angreifer in Stadien eingeschleust werden, um zwei, drei spektakulĂ€re Explosionen herbeizufĂŒhren", sagte Conrad weiter. Als Ziel kĂ€men aber auch S- oder U-Bahnen infrage, die zu den Veranstaltungsorten fahren. Als besonders gefĂ€hrlich stufte Conrad den von Afghanistan aus aktiven IS-Ableger "Provinz Khorasan" (ISPK) ein, der jĂŒngst auch den Anschlag in Moskau verĂŒbt haben soll. "Eine ISPK-Arbeitsgruppe fĂŒr externe Operationen bereitet AnschlĂ€ge auĂerhalb Afghanistans vor, die zunehmend auch gegen Europa gerichtet sind." Conrad forderte mehr Befugnisse fĂŒr die Sicherheitsbehörden, darunter einen Zugriff auf IP-Adressen von Computern. "Das ist im Vorfeld einer Straftat im Rahmen der Gefahrenabwehr ebenso wichtig wie im Nachgang im Rahmen von Ermittlungen", sagte er. Die FDP lehnt diese Form der Vorratsdatenspeicherung allerdings ab. Conrad sagte dazu: "Die Frage ist am Ende, welchen Preis man fĂŒr eine optimale Wahrung von Freiheitsrechten bezahlen will. Wenn es schiefgeht, dann kann der Preis ein Anschlag wie in Moskau sein."
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