Asyl, Gemeindebund

Asyl: Gemeindebund drÀngt auf entlastende Regelungen

06.03.2024 - 18:21:29 | dts-nachrichtenagentur.de

Der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen StĂ€dte- und Gemeindebundes, Andre Berghegger, hat die BeschlĂŒsse von Bund und LĂ€ndern zur Migrationspolitik als unzureichend kritisiert.

Ankunftszentrum fĂŒr FlĂŒchtlinge (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Der Deutsche StĂ€dte- und Gemeindebund hĂ€tte sich "weitere klare Schritte zur nachhaltigen Entlastung der Kommunen gewĂŒnscht", sagte Berghegger der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Der Bundeskanzler liegt zwar nicht falsch, wenn er Deutschland auf dem richtigen Weg sieht. Wichtig ist jetzt aber, dass die BeschlĂŒsse aus dem November nun konsequent und zĂŒgig umgesetzt werden", sagte Berghegger.

Nicht nachzuvollziehen sei, dass sich die MinisterprĂ€sidenten nicht darauf verstĂ€ndigen konnten, dem Beispiel Hessens und weiterer BundeslĂ€nder zu folgen und verbindlich festzulegen, Asylbewerber nur bei Vorliegen einer klaren Bleibeperspektive auf die Kommunen zu verteilen. "Dies hĂ€tte den StĂ€dten und Gemeinden zumindest kurzfristig eine dringend notwendige Atempause verschafft", sagte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des StĂ€dte- und Gemeindebundes. Zudem reiche es nicht, sich auf die Umsetzung der BeschlĂŒsse aus dem November zu konzentrieren. "Mit Blick auf die weiterhin sehr starke Belastung der Kommunen bei Aufnahme, Unterbringung und Versorgung erwarten wir von Bund und LĂ€ndern weitere Schritte, die schnell wirksam sind. Ein Beschluss zum Verbleib in den Erstaufnahmeeinrichtungen hĂ€tte ebenso dazugehört wie das Bekenntnis zu einer weiteren Flexibilisierung bei den Möglichkeiten zur Integration in den Arbeitsmarkt", sagte Berghegger. "Hier sollte es möglich sein, dass Sprach- und Integrationskurse parallel zur Arbeitsaufnahme erfolgen. Wir mĂŒssen in der Migrationspolitik schnell wirksame Schritte zur Entlastung der Kommunen gehen. Dies bedeutet steuern, ordnen und begrenzen", so Berghegger.

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