Klimaforscher, Signale

Klimaforscher kritisiert fehlende Signale fĂŒr MobilitĂ€tswende

14.04.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Klimaforscher Manfred Fischedick sieht großen Nachholbedarf von Union und SPD fĂŒr eine gelingende MobilitĂ€tswende.

Autobahn (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Auch wenn der Koalitionsvertrag klare Akzente in Richtung Ausbau der ElektromobilitĂ€t setzt, bleiben Signale fĂŒr eine wirkliche MobilitĂ€tswende aus", sagte der PrĂ€sident des Wuppertal Instituts fĂŒr Klima, Umwelt, Energie der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Dies bezieht sich nicht nur auf den Verzicht auf ein Tempolimit", sondern auf "zu wenig Dynamik" bei den Themen Verkehrsvermeidung und -verlagerung. Konkret nannte Fischedick etwa die Verlagerung auf Bahn, öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr.

"Damit ist nicht absehbar, dass der `Problemsektor Verkehr` einen adĂ€quaten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann - die Fehlstelle aus den letzten Legislaturperioden wird damit fortgeschrieben", kritisierte der Klimaforscher. Auch wenn dem Thema Klimaschutz im Vergleich zur Ampel-Koalition eine "merklich geringere Aufmerksamkeit" zukomme, sei der Koalitionsvertrag "eine grundsĂ€tzlich solide Basis dafĂŒr, dass Deutschland im Klimaschutz weiter vorankommen kann", so Fischedick. "Die Klimaschutzziele aus dem Klimaschutzgesetz werden - entgegen einzelner Verlautbarungen im Wahlkampf - im Koalitionsvertrag bestĂ€tigt", sagte Fischedick unter Verweis auf das Ziel der TreibhausgasneutralitĂ€t bis 2045.

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