Hitzewelle: Klimaforscher beklagt falsche politische PrioritÀten
02.07.2025 - 12:29:30 | dts-nachrichtenagentur.de
"Das ist klimabedingtes Extremwetter", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
"Wir erleben neue Rekorde. Ende Juni war es noch nie so heiĂ wie zuletzt. Die Extreme nehmen zu. Trotzdem haben wir Jahr fĂŒr Jahr, auĂer wĂ€hrend der Corona-Pandemie, neue HöchststĂ€nde bei den Emissionen. Der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron hat gerade die europĂ€ischen Klimaziele infrage gestellt. Und in Deutschland steht Klimaschutz auch nicht mehr oben auf der Tagesordnung. Der Kanzler und die Wirtschaftsministerin sagen stattdessen: Die Wirtschaft muss vorgehen."
Da sehe er im Moment keine gute Entwicklung. "Ja, das ist tatsĂ€chlich verrĂŒckt und eigentlich nicht zu begreifen, besonders wenn man nach SĂŒdeuropa guckt, wo es nicht nur Temperaturen deutlich ĂŒber 30 Grad gibt, sondern sogar deutlich ĂŒber 40 Grad." "Noch heiĂt es: Die Ăkonomie leidet durch Klimaschutz", so Latif. "TatsĂ€chlich ist es umgekehrt: Die Ăkonomie profitiert vom Klimaschutz." Ohnehin sei internationale Kooperation "derzeit nicht gerade die Königsdisziplin der Weltpolitik", so der Klimaforscher. "Es geht genau in die umgekehrte Richtung. Die Staaten bekriegen sich, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist die denkbar schlechteste Voraussetzung fĂŒr Klimaschutz."
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