Minister, Schneider

Neuer Minister Schneider: Meeresschutz wird weiter PrioritÀt haben

07.05.2025 - 17:53:16 | dpa.de

Der neue Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will den Schutz der Meere nach eigenen Worten weiter vorantreiben.

"Eine meiner politischen PrioritĂ€ten wird der Meeresschutz sein", kĂŒndigte Schneider auf dem Podium der Nationalen Meereskonferenz in Berlin an. Es war sein erster öffentlicher Auftritt nach der AmtsĂŒbernahme von seiner VorgĂ€ngerin Steffi Lemke (GrĂŒne).

Schneider: Posten des Meeresbeauftragten "nur ein Titel"

Dem Eindruck, dass der Schutz der Meere mit der am Vortag beschlossenen Abschaffung der Position des Meeresbeauftragten an Bedeutung verliere, trat er entgegen. Es sei "nur ein Titel", sagte Schneider. An der Aufgabe an sich und fĂŒr den Bereich, der sich in seinem Ministerium um Meeresschutz kĂŒmmere, Ă€ndere sich nichts, versicherte der Minister.

Sebastian Unger, der seit 2022 das Amt des Meeresbeauftragten innehatte, bleibt als Unterabteilungsleiter fĂŒr den Meeresschutz im Ministerium zustĂ€ndig.

Zuvor hatte Schneiders VorgĂ€ngerin Lemke die Entscheidung des Kabinetts zur Abschaffung des Postens kritisiert und als "fatales Signal fĂŒr den Meeresschutz" bezeichnet. Das Kabinett hatte zum Auftakt neben der Position des Meeresbeauftragten 24 weitere Posten gestrichen.

Klimapolitik wieder hauptsÀchlich im Umweltressort

Auf die Kritik von Lemke ging Schneider nicht explizit ein. Vielmehr betonte er, dass die AmtsĂŒbergabe von gegenseitiger WertschĂ€tzung geprĂ€gt gewesen sei. Mit dem Neuzuschnitt des Umweltministeriums ĂŒbernimmt Schneider auch wieder den kompletten Bereich Klimaschutz, den die VorgĂ€ngerregierung hauptsĂ€chlich im Wirtschafts-und Klimaministerium gebĂŒndelt hatte.

Auch die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr internationale Klimapolitik, die unter der Ampelregierung ins Bundesaußenministerium gewandert war, kommt nun wieder zurĂŒck ins Umweltministerium.

Schneider will Mehrheiten fĂŒr Klima- und Umweltschutz erreichen

Auch in seiner neuen Funktion - der SPD-Politiker war zuvor Ostbeauftragter der Bundesregierung - wolle er sich um gesellschaftliche Mehrheiten bemĂŒhen, sagte Schneider. Gerade in den Bereichen, die die menschlichen Lebensgrundlagen betreffen, wie saubere Luft oder intakte Natur, habe es in den vergangenen Jahren immer wieder eine starke Polarisierung gegeben. Und dies, obwohl sich alle Menschen etwa eine saubere und gesunde Umgebung wĂŒnschten, sagte Schneider. Seine Aufgabe werde es sein, sich auf diese gemeinsame Basis zu besinnen und dies in politische Arbeit umzusetzen.

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