Energie, Wirtschaftskrise

Wiese sieht bei Krisenvorsorge Luft nach oben

21.04.2026 - 10:28:13 | dts-nachrichtenagentur.de

Der parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, verteidigt die Forderung nach einer Sonder-MinisterprĂ€sidentenkonferenz mit der Bundesregierung zur Energieversorgung."Wir mĂŒssen die Lage sehr ernst nehmen", sagte er den Sendern RTL und ntv.

Dirk Wiese (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Dirk Wiese (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wir sehen ĂŒberhaupt keine Entspannung in der Straße von Hormus. Wir sehen einen irrlichternden US-PrĂ€sidenten und die Folgen merken wir unmittelbar. Und darum halte ich es auch fĂŒr richtig, dass die SPD-MinisterprĂ€sidenten eine Sonder-MinisterprĂ€sidentenkonferenz gefordert haben, weil das betrifft alle Ebenen."

Nicht nur mögliche EngpĂ€sse bei Kerosin machten ihm "große Sorgen", so Wiese weiter. "Wir sehen auch Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Aluminium, mit Helium. Wir sehen die Situation an den Tankstellen, die alles andere als entspannt ist. Von daher mĂŒssen wir Krisenvorsorge betreiben." Das sei auch eine Aufgabe des Kanzleramtes. Der ehemalige SPD-Kanzler Olaf Scholz habe nach dem Beginn des Ukraine-Krieges ein Energiesicherheitskabinett eingerichtet, um EngpĂ€sse festzustellen und vorzusorgen. "Und diese Aufgabe, die mĂŒssen wir jetzt gemeinsam auf allen Ebenen in die Hand nehmen." Bei der Vorsorge sehe er noch "Luft nach oben", so Wiese weiter.

Die Forderung der Luftverkehrswirtschaft nach einer Aussetzung der Luftverkehrsteuer weist Wiese zurĂŒck. "Ich glaube, man kann nicht jedem Entlastungen tatsĂ€chlich auch versprechen. Und ich glaube, man muss den Fokus setzen auf die Menschen, die tĂ€glich das Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen." Man mĂŒsse abwĂ€gen, weil der Staat nicht alles finanzieren könne, so der SPD-Politiker. "Dann sage ich tatsĂ€chlich: Fokus auf die Menschen, die das Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen, um ihre Kinder zur Schule zu bringen. Die mĂŒssen wir entlasten." Das mache die Bundesregierung in dieser Woche mit der Absenkung an den Tankstellen um 17 Cent.

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