Bauernverband kritisiert Absage an Mindestlohn-Ausnahmen
16.07.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie Produktion von Obst und GemĂŒse werde sich weiter ins Ausland verlagern und es werde mehr importiert werden. In Deutschland erzeugtes Obst und GemĂŒse werde deutlich teurer und die Inflation werde massiv angeheizt werden. "Diese Entscheidung lĂ€sst jedes Bekenntnis zu einer heimischen Landwirtschaft zu einer Farce werden", sagte Rukwied. Agrarminister Alois Rainer (CSU) hatte sich zunĂ€chst offen fĂŒr die Forderung des Bauernverbands nach einem geringeren Mindestlohn fĂŒr SaisonkrĂ€fte gezeigt, die SPD hatte dies strikt abgelehnt. Nach rechtlicher PrĂŒfung hatte das Ministerium die Umsetzung unter Verweis auf den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz aber fĂŒr unmöglich erklĂ€rt. Rainer verwies auf Entlastungen der Landwirtschaft bei BĂŒrokratie, Agrardiesel und Stromsteuer. Der Mindestlohn liegt derzeit bei 12,82 Euro pro Stunde. Ab 2026 soll er auf 13,90 Euro pro Stunde, ab 2027 auf 14,60 Euro steigen.
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