DFB-Frauen, Japan

DFB-Frauen besiegen Japan in Bremen mit 2:1

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 19:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die DFB-Auswahl dreht die Partie im Bremer Weserstadion nach einem frühen Rückstand. Der Erfolg folgt wenige Tage nach dem 4:2 gegen Australien und stärkt den Start in die WM-Saison.

  • Traf zum deutschen Sieg gegen Japan: Klara Bühl (r.). - Bild: Carmen Jaspersen/dpa
    Traf zum deutschen Sieg gegen Japan: Klara Bühl (r.). - Bild: Carmen Jaspersen/dpa
  • Erzielte Japans Führung: Momoko Tanikawa vom FC Bayern München. - Bild: Carmen Jaspersen/dpa
    Erzielte Japans Führung: Momoko Tanikawa vom FC Bayern München. - Bild: Carmen Jaspersen/dpa
  • Satt getroffen: Linda Dallmann (r) erzielt das 1:1. - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
    Satt getroffen: Linda Dallmann (r) erzielt das 1:1. - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Traf zum deutschen Sieg gegen Japan: Klara Bühl (r.). - Bild: Carmen Jaspersen/dpa Erzielte Japans Führung: Momoko Tanikawa vom FC Bayern München. - Bild: Carmen Jaspersen/dpa Satt getroffen: Linda Dallmann (r) erzielt das 1:1. - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Deutschland dreht Partie in Bremen

  • Momoko Tanikawa brachte Japan im Weserstadion in der 15. Minute in Führung.
  • Linda Dallmann erzielte in der 28. Minute den deutschen Ausgleich.
  • Klara Bühl traf in der 73. Minute zum 2:1 für die DFB-Auswahl.

Die deutschen Fußballerinnen haben Japan im verregneten Bremer Weserstadion mit 2:1 besiegt und damit den zweiten Testspielsieg innerhalb weniger Tage gefeiert.

Japan nutzt erste große Chance

Bundestrainer Christian Wück nahm gegenüber dem 4:2 gegen Australien vier Änderungen vor. Marie Müller, Sophia Kleinherne, Linda Dallmann und Nicole Anyomi rückten in die Startelf.

Deutschland bestimmte zunächst über weite Strecken das Spiel und suchte gegen Japans tief stehende Abwehr vor allem über die linke Seite den Weg nach vorn.

Dallmann gleicht nach Bühl-Vorlage aus

In der 15. Minute nutzte Japan seine erste echte Möglichkeit. Aoba Fujino bediente Momoko Tanikawa, die sich im Strafraum durchsetzte und Ena Mahmutovic mit einem halbhohen Schuss überwand.

Die deutsche Antwort folgte in der 28. Minute. Nach einer Vorlage von Klara Bühl setzte Linda Dallmann den Ball aus zwölf Metern präzise unter die Latte.

Bühl entscheidet das Testspiel

Nach der Pause erhöhte Deutschland den Druck. Japan verteidigte lange kompakt, und Torhüterin Ayaka Yamashita lenkte einen Schuss von Dallmann über die Latte.

In der 73. Minute belohnte sich Bühl für ihren starken Auftritt. Nach Zuspiel von Melissa Kössler traf sie mit dem linken Fuß flach zum 2:1.

Vor 26.574 Zuschauerinnen und Zuschauern brachte die DFB-Auswahl den Vorsprung anschließend über die Zeit. Von Japan kam in der Schlussphase nur noch wenig Gefahr.

Starker Start in die WM-Saison

Der Sieg gegen Japan ist der zweite Erfolg innerhalb weniger Tage. Zuvor hatte die deutsche Mannschaft Australien mit 4:2 bezwungen. Damit nutzt das Team die Länderspielphase, um gegen anspruchsvolle Gegner unterschiedliche Spielverläufe zu testen.

Japan stellte Deutschland in Bremen vor eine taktische Herausforderung. Die Gäste zogen sich häufig weit zurück und erschwerten der DFB-Auswahl den Weg durch das Zentrum. Entscheidend waren deshalb Angriffe über die linke Seite, wo Franziska Kett und Klara Bühl wiederholt Räume öffneten.

Bayern-Duo setzt Akzente

Linda Dallmann und Klara Bühl entschieden die Partie mit ihren Toren. Beide gehören zum FC Bayern München, ebenso wie Japans Torschützin Momoko Tanikawa. Das unterstreicht die Bedeutung des Münchner Klubs für die Partie, sagt aber zugleich wenig über die langfristige Hierarchie in der Nationalmannschaft aus.

Für Bundestrainer Christian Wück bleibt vor allem die offensive Variabilität ein Ansatzpunkt. Deutschland kann über Ballbesitz, Flügelangriffe und schnelle Gegenstöße gefährlich werden. Gegen kompakte Gegner wird die Präzision beim letzten Pass weiterhin entscheidend sein.

Die beiden Siege liefern Wück wichtige Hinweise für die weitere Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Zugleich zeigte das Spiel, dass individuelle Qualität allein nicht genügt: Nach dem frühen Rückstand musste sich die Mannschaft geduldig durch Japans defensive Ordnung arbeiten.

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