DFB-Team: Klopp holt Füllkrug zurück und nominiert Mohya
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 11:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFüllkrug und Mohya im DFB-Aufgebot
- Jürgen Klopp berief Niclas Füllkrug für die letzten Länderspiele des Jahres.
- Der 17-jährige Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach steht erstmals im Aufgebot.
- Füllkrug kehrt nach mehr als einem Jahr in die deutsche Nationalmannschaft zurück.
Niclas Füllkrug kehrt nach mehr als einem Jahr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zurück. Der 33 Jahre alte Bremer Bundesliga-Toptorjäger gehört ebenso wie der 17-jährige Neuling Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach zum Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp.
Füllkrug erhält neue Chance
Der DFB teilte die Nominierung für die letzten Länderspiele des Jahres mit. Füllkrug bringt dabei Erfahrung aus der Nationalmannschaft und aktuelle Leistungen aus der Bundesliga in den Kader ein.
Für den Angreifer ist es die Rückkehr nach einer Pause von mehr als einem Jahr. Seine Berufung beendet damit vorerst die Diskussion darüber, ob Klopp im Angriff ausschließlich auf jüngere Spieler setzen will.
Mohya erstmals dabei
Mohya steht dagegen erstmals im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Der 17-Jährige spielt für Borussia Mönchengladbach und gehört zu den jüngsten Spielern, die Klopp für die anstehenden Partien berücksichtigt.
Die Nominierung verbindet damit einen erfahrenen Torjäger mit einem Nachwuchsspieler. Klopp erhält die Möglichkeit, kurzfristige Erfahrung und langfristige Perspektive innerhalb desselben Aufgebots zusammenzuführen.
Letzte Spiele des Jahres
Für die deutsche Auswahl stehen noch die letzten Länderspiele des Jahres an. Füllkrug kann dabei nach seiner Rückkehr um weitere Einsätze kämpfen, während Mohya erstmals das Umfeld der A-Nationalmannschaft erlebt.
Die Rückkehr von Niclas Füllkrug steht für einen Zielkonflikt im Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft: Bundestrainer Jürgen Klopp setzt einerseits auf jüngere Spieler, berücksichtigt andererseits aber aktuelle Bundesliga-Leistung und Erfahrung. Füllkrug war zuletzt im Sommer 2025 für Deutschland im Einsatz und erhält nun nach mehr als einem Jahr eine neue Chance.
Mit Wael Mohya beruft Klopp zugleich einen 17-Jährigen von Borussia Mönchengladbach. Die Kombination aus erfahrenem Torjäger und jugendlichem Debütanten zeigt, dass das Aufgebot verschiedene Zeithorizonte abbildet. Füllkrug kann kurzfristig zusätzliche Strafraumpräsenz und internationale Erfahrung einbringen, während Mohyas Nominierung den Blick auf die nächste Generation lenkt.
Entscheidende Jahresendspiele
Die letzten Länderspiele des Jahres haben zudem sportliches Gewicht. Deutschland tritt am 13. November gegen Serbien und am 16. November gegen die Niederlande an; die Ergebnisse beeinflussen die Ausgangslage in der Nations League und damit auch die weitere Planung. Nach dem jüngsten Aufgebot muss Klopp nun zeigen, wie er Erfahrung, Form und Perspektive in einem kleineren Kader zusammenführt.
Für Füllkrug geht es zunächst um die Rückkehr in die Mannschaft und um die Möglichkeit, sich erneut für Einsätze zu empfehlen. Mohya kann bei seiner ersten Berufung Erfahrungen im Umfeld der A-Nationalmannschaft sammeln. Für Fans bedeutet die Nominierung vor allem, dass die Personalplanung des DFB sowohl kurzfristige Ergebnisse als auch langfristige Entwicklung berücksichtigt.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Stern: „Fußball-Nationalmannschaft: Rotstift und Füllkrug-Debatte: Klopp fällt Entscheidungen“ (04.11.2026)
Der Artikel ordnet die Nominierung in Klopps Auswahl für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande ein. Im Mittelpunkt stehen die Kaderverkleinerung sowie die Frage, wie der Bundestrainer Erfahrung und Nachwuchs gewichtet.
Die Frankfurter Rundschau hebt Füllkrugs Rückkehr nach mehr als einem Jahr und seine aktuelle Torquote bei Werder Bremen hervor. Anders als der Stern konzentriert sich der Beitrag stärker auf den persönlichen Weg des Stürmers und die vorausgegangene Debatte über sein Alter.
Beide Beiträge stimmen beim Comeback Füllkrugs und der Bedeutung der anstehenden Länderspiele überein. Unterschiede bestehen vor allem beim Schwerpunkt: Während der Stern die Kaderplanung betrachtet, rückt die Frankfurter Rundschau Füllkrugs Form und Vorgeschichte in den Vordergrund.
