EU will europÀische Cloud-Anbieter bevorzugen
28.05.2026 - 16:52:54 | dts-nachrichtenagentur.deNach dem Entwurf soll die EU vor allem bei hochsensiblen Daten mehr Kontrolle gewinnen. Daten aus Bereichen wie Verteidigung oder Gesundheit sollen kĂŒnftig nur noch in "souverĂ€nen" Clouds gespeichert werden, auf die fremde Regierungen keinen Zugriff haben und die auch bei Handelskonflikten oder Sanktionen nicht abgeschaltet werden können.
Zudem will die Kommission die europĂ€ische Halbleiterproduktion besonders fördern. Ein Ausschluss von US-Anbietern wie Google, Microsoft oder Amazon ist dennoch nicht vorgesehen. Wegen ihrer starken Marktstellung bleiben sie fĂŒr europĂ€ische Verwaltungen und Unternehmen auf absehbare Zeit unverzichtbar. Die Kommission will jedoch schrittweise die AbhĂ€ngigkeit abbauen.
Konkret will die Kommission vier Stufen von Cloud-SouverĂ€nitĂ€t definieren. Dabei soll es unter anderem darum gehen, wer den Dienst, die Lieferkette und die Datenverarbeitung kontrolliert, wo die Infrastruktur steht und wie die Cybersicherheit organisiert ist. Die Mitgliedstaaten sollen dazu SouverĂ€nitĂ€tsrisikobewertungen vornehmen und festlegen, welche Anwendungen in ihren Verwaltungen welche Sicherheitsstufe erfordern. Die Kommission will dafĂŒr Leitlinien vorlegen.
Die PlÀne sollen in der kommenden Woche vorgestellt werden. Details können sich bis dahin noch Àndern.
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