FDP, Corona-Untersuchungsausschuss

FDP will Corona-Untersuchungsausschuss im nÀchsten Bundestag

17.12.2024 - 13:40:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die FDP will in der nÀchsten Wahlperiode im Bundestag einen Untersuchungsausschuss zu Corona vorschlagen.

Weggeworfener Mund-Nasen-Schutz im Herbst (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir wĂŒrden dann auch Vertreter aller 16 BundeslĂ€nder vorladen und zu ihren Corona-Verordnungen befragen", sagte der Fraktionsvorsitzende Christian DĂŒrr auf Anfrage der "Welt" (Mittwochausgabe). In der aktuellen Legislaturperiode hatten sich die Liberalen noch fĂŒr eine Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Pandemie ausgesprochen. Eine solche sei angesichts der neuen EnthĂŒllungen ĂŒber Maskendeals und die politische Einflussnahme auf das Robert-Koch-Institut (RKI) aber nicht mehr ausreichend, sagte FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann. Derweil gibt die SPD ihrem Ex-Koalitionspartner die Schuld daran, dass die Ampel-GesprĂ€che ĂŒber die Einsetzung einer Enquete gescheitert sind.

"Die FDP hat sich einer umfassenden Aufarbeitung von Anfang an verweigert", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese. Nachdem sich Sozialdemokraten und Liberale nicht darĂŒber einigen konnten, in welcher Weise die LĂ€nder an der Enquete mitwirken sollten, hatte die SPD im Gesundheitsausschuss kurz vor dem Ampel-Aus einen letzten Vorschlag gemacht: Das geplante neue "Bundesinstitut fĂŒr Öffentliche Gesundheit" (BIÖG) könnte mit UnterstĂŒtzung des Robert-Koch-Institutes (RKI), des SachverstĂ€ndigenrates Gesundheit & Pflege und unabhĂ€ngiger SachverstĂ€ndiger bis Juni 2025 eine Evaluation der Pandemie erstellen. "Es sollen dabei nicht nur Krankheitslasten beleuchtet werden, sondern auch Fragen der seelischen Gesundheit und eventuelle Folgewirkungen der Nicht-Inanspruchnahme medizinischer Leistungen sowie postinfektiöse Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Schutzimpfungen", steht in einem Änderungsantrag, ĂŒber den die "Welt" berichtet und der auch von den GrĂŒnen unterstĂŒtzt wurde. Doch die FDP zog nicht mit. "Ich hĂ€tte nichts gegen eine Corona-Aufarbeitung durch das BIÖG gehabt, solange es parallel auch eine parlamentarische Aufarbeitung gegeben hĂ€tte", sagte DĂŒrr. "Als Ersatz dafĂŒr halte ich eine BIÖG-Aufarbeitung aber fĂŒr ungeeignet, da die Exekutive sich dann selbst kontrolliert hĂ€tte."

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