DBG warnt vor GesundheitsschÀden durch lÀngere Arbeitstage
29.05.2026 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deBundesarbeitsministerin BĂ€rbel Bas (SPD) will im Juni einen Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorlegen. Aktuell gilt eine tĂ€gliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden, die in bestimmten FĂ€llen auf zehn Stunden verlĂ€ngert werden kann. Die Reform könnte zu einer Höchstarbeitszeit von 13 Stunden am Tag fĂŒhren, wobei eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden nicht ĂŒberschritten werden soll.
"Ănderungen am Arbeitszeitgesetz lehnen wir ab: das aktuelle Gesetz sichert die Gesundheit der BeschĂ€ftigten und verhindert, dass Menschen wie Maschinen behandelt werden", sagte Piel.
Vor einem "RĂŒckschritt in Zeiten, die wir nicht zurĂŒckhaben möchten", warnte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-GaststĂ€tten (NGG), Guido Zeitler. Arbeitsmedizinische Studien zeigten, dass zu lange Arbeitszeiten krank machten.
Seit jeher sei das Arbeitszeitgesetz daher "ein Schutz fĂŒr BeschĂ€ftigte vor den AnsprĂŒchen, ja auch der WillkĂŒr, ihrer Chefs". Heute schienen die Belastbarkeitsgrenzen von BeschĂ€ftigten jedoch vergessen zu sein, sagte Zeitler. Unter dem Stichwort "FlexibilitĂ€t" wollten Arbeitgeber nun erreichen, "ihre BeschĂ€ftigten nach Belieben einzusetzen".
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