Kaddor nennt CDU-Forderungen zu Ausweisungen gefÀhrlich
01.01.2025 - 13:06:03 | dts-nachrichtenagentur.de
Die innenpolitische Sprecherin der GrĂŒnen im Bundestag, Lamya Kaddor, ĂŒbt scharfe Kritik an den jĂŒngsten Forderungen von CDU-GeneralsekretĂ€r Carsten Linnemann zur Ausweisung straffĂ€llig gewordener AuslĂ€nder.
Die Union versuche es "unbelehrbar einfach immer wieder, populistische Forderungen zu ĂŒbernehmen", um der AfD WĂ€hler abzunehmen, sagte Kaddor dem "Spiegel". Dabei sei seit Jahren "international bewiesen", dass diese Strategie nicht aufgehe und nur die Populisten stĂ€rke.
Niemand aus dem rechten Spektrum nehme der Union nach Angela Merkel einen harten Kurs ab. "Und der Rest weiĂ, dass diese "knallharten PlĂ€ne" sich entweder gar nicht umsetzen lassen oder allenfalls homöopathische Wirkung entfalteten", sagte die GrĂŒnen-Politikerin.
KriminalitÀt lasse sich nur bedingt durch Migrationspolitik bekÀmpfen. "Die Union weià das, gaukelt den Menschen aber trotzdem vor, das wÀre ein Allheilmittel. Dieses VortÀuschen ist absolut unseriös und gefÀhrlich."
CDU-GeneralsekretĂ€r Linnemann hatte unter anderem in der "Bild" gefordert, hĂ€rter gegen straffĂ€llig gewordene AuslĂ€nder vorzugehen. "Wer zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, egal wie lange oder ob auf BewĂ€hrung, muss in Zukunft zwingend sein Aufenthaltsrecht verlieren", sagte er. Zweitens solle - auch bei anderen Straftaten, die nicht zu einer Freiheitsstrafe fĂŒhren - nach einem "Warnschuss" kĂŒnftig "bei der zweiten vorsĂ€tzlichen Straftat das Aufenthaltsrecht zwingend erlöschen." Ăhnlich Ă€uĂerte sich Linnemann im "Deutschlandfunk".
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