Breite Kritik an geplantem PalÀstina-Kongress in Berlin
05.04.2024 - 12:19:34 | dts-nachrichtenagentur.de
bis 14. April. Das geht aus einem Aufruf der politischen Nachwuchsorganisationen sowie der JĂŒdischen Studierendenunion Deutschland hervor, ĂŒber den der "Spiegel" berichtet.
Darin fordern sie die Bundespolitik und die Stadt Berlin auf, "gegen den Antisemitismus und die Terrorverherrlichung, die von dem `Kongress` auszugehen drohen, laut zu werden". Sie warnen, dass sich Gruppen und Personen an der Veranstaltung beteiligen, "die gegen die Existenz Israels agitieren, das Massaker des 7. Oktobers als legitimen Widerstandsakt oder die Hamas als Guerillagruppe und FreiheitskÀmpfer bezeichnen und sich gegen eine friedliche Koexistenz aussprechen".
Die Veranstalter des "PalĂ€stina-Kongresses" fordern ein "Ende des seit ĂŒber 76 Jahren andauernden zionistischen Siedlerkolonialismus und ethnischer SĂ€uberung des gesamten besetzten PalĂ€stinas" und stellen Israels Existenzrecht infrage.
Das Massaker der Hamas mit 1.200 getöteten Israelis sowie die Verschleppung von israelischen Geiseln in den Gazastreifen erwĂ€hnen die Kongress-Initiatoren nicht - sie sprechen hingegen von einem "Genozid in Gaza". Der Senat wird die Veranstaltung nicht verbieten, prĂŒft aber ein politisches BetĂ€tigungsverbot gegen Einzelpersonen.
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