Kommunen, VerschÀrfung

Kommunen fordern weitere VerschÀrfung der Migrationspolitik

27.06.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die kommunalen SpitzenverbÀnde in Deutschland fordern die schwarz-rote Bundesregierung zu einer weiteren VerschÀrfung der Migrationspolitik auf.

Asylbewerberunterkunft (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"FĂŒr FlĂŒchtlinge ohne Bleibeperspektive sollte eine RĂŒckfĂŒhrungsoffensive gestartet werden", sagte AndrĂ© Berghegger, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen StĂ€dte- und Gemeindebunds, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Insbesondere mĂŒssten FlĂŒchtlinge, die ihr Aufenthaltsrecht durch Straftaten verwirken, in ihre HeimatlĂ€nder zurĂŒckgefĂŒhrt werden. "Die Kommunen sind weiterhin bei der Unterbringung, Versorgung und Integration von FlĂŒchtlingen am Limit. Es muss eine nachhaltige Begrenzung der illegalen Migration erreicht werden", so Berghegger. Die Regierung solle mehr Migrations- und RĂŒcknahmeabkommen mit den HerkunftslĂ€ndern abschließen, forderte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen StĂ€dtetags, Helmut Dedy und sagte zudem: "Die RĂŒckfĂŒhrung von ausreisepflichtigen Asylbewerbern ohne Bleibeperspektive muss besser und schneller funktionieren." Dedy forderte darĂŒber hinaus mehr finanzielle UnterstĂŒtzung von Bund und LĂ€ndern fĂŒr die Integrationsaufgaben der Kommunen.

"Immer mehr Aufgaben ohne zusĂ€tzliches Geld, das kann nicht funktionieren", sagte Dedy dem RND. "Die Zahl der neuen Asylbewerber ist zwar im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurĂŒckgegangen, aber die StĂ€dte mĂŒssen sich ja auch um die Menschen kĂŒmmern, die bereits bei uns sind." Achim Brötel, PrĂ€sident des Deutschen Landkreistages, begrĂŒĂŸte die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor sieben Wochen angeordneten ZurĂŒckweisungen an den Grenzen. Dieser Kurs mĂŒsse weiterverfolgt und durch Schritte ergĂ€nzt werden. "Dazu zĂ€hlen aus unserer Sicht zumindest die zeitlich begrenzten EinschrĂ€nkungen beim Familiennachzug. Ebenso ist es richtig, freiwillige Aufnahmeprogramme auszusetzen", sagte Brötel dem RND. Die rĂŒcklĂ€ufige Zahl an AsylantrĂ€gen fĂŒhre nicht automatisch dazu, dass die Gesamtbelastung der Kommunen sinke. "Allein in den vergangenen zehn Jahren sind rund vier Millionen Menschen nach Deutschland gekommen. Keiner dieser Menschen hat sich in Luft aufgelöst", so Brötel.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 67609475 |