Diks verschafft Mönchengladbach spÀten 1:0-Sieg
28.02.2026 - 17:39:27 | dpa.deRiesenjubel im Borussia-Park: Borussia Mönchengladbach hat im Abstiegskampf der FuĂball-Bundesliga ein Lebenszeichen gegeben und die Negativserie von sieben sieglosen Spielen am StĂŒck beendet. Der fĂŒnfmalige deutsche Meister bezwang den 1. FC Union Berlin mit 1:0 (0:0) und kletterte mit nunmehr 25 Punkten in der Tabelle auf Rang zwölf. Die GĂ€ste, die in der Woche zuvor ihren Negativlauf beendet hatten, halten mit 28 ZĂ€hlern noch einen Sicherheitsabstand zu den AbstiegsrĂ€ngen. Vor 52.488 Zuschauern erzielte Kevin Diks den Treffer fĂŒr die Gladbacher in der Nachspielzeit (90.+4 Minute) per Foulelfmeter.
Die Gladbacher prĂ€sentierten sich nach einer intensiven Trainingswoche, die mit einer emotionalen Kabinenansprache von PrĂ€sident Rainer Bonhof begann, in neuer Formation nach den vergangenen beiden Niederlagen. So erhielt der 17 Jahre alte Offensivspieler Wael Mohya seine erste Startelf-Chance und wurde von der Fankurve lautstark gefeiert. Zudem griff Trainer Eugen Polanski wieder auf die beiden MentalitĂ€tsspieler Rocco Reitz nach Gelbsperre und Jens Castrop zurĂŒck.
Borussia erwischt guten Start
Castrop hatte auch gleich in der 7. Minute die erste gute Möglichkeit fĂŒr die Gastgeber, der 22-JĂ€hrige scheiterte aber an Union-Keeper Frederik Rönnow. FĂŒnf Minuten spĂ€ter tauchte der junge Mohya erstmals vor dem Tor der GĂ€ste auf, vergab die Chance aber. Einen Kopfball von Haris Tabakovic entschĂ€rfte Rönnow kurz darauf. Offensichtlich angetrieben von den ununterbrochenen FangesĂ€ngen bestimmten die Gladbacher anfangs die Partie und entwickelten viel Zug zum Tor.
Die Köpenicker waren nach dem 1:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen durch die Gelbsperre von Andrej Ili? zu einer Ănderung gezwungen. FĂŒr ihn rĂŒckte Oliver Burke in die Anfangsformation. Auch KapitĂ€n Christopher Trimmel kehrte in die Startelf zurĂŒck, kassierte aber völlig unnötig frĂŒhzeitig eine Gelbe Karte und wurde zur zweiten Halbzeit ausgewechselt. FĂŒr ihn kam der wieder genesene Janik Haberer.
Diks trifft das leere Tor nicht
Union stand defensiv ordentlich, hatte wie zu erwarten wenig Ballbesitz und kam kaum zu gelungenen Offensivaktionen. Auch die GefĂ€hrlichkeit bei Standards kam nicht zum Tragen, weil die Gladbacher diese weitgehend verhinderten. Die beste Chance zur FĂŒhrung vergab Diks, der kurz vor der Pause völlig frei stehend ĂŒber das leere Tor köpfte, nachdem Unions Torwart einen Distanzschuss von Philipp Sander abgewehrt hatte.
Nach 65 Minuten schienen sich die AngriffsbemĂŒhungen der Gastgeber zu lohnen. Nach feiner Vorarbeit von Reitz erzielte Diks das lang ersehnte Tor -doch nach Videocheck wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung zuvor nicht gegeben. Erst in der Nachspielzeit verwandelte Diks einen Foulelfmeter, nachdem Unions Stanley Nsoki Hugo Bolin an der Strafraumlinie getroffen hatte.
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