Gesundheitsministerin Warken sieht Unwissenheit als StÀrke
15.05.2025 - 12:49:49 | dts-nachrichtenagentur.de"Ich höre mir alles an, aber am Ende bin ich diejenige, die es entscheidet." Die 46-jĂ€hrige Juristin hat sich in ihrer politischen Karriere in der CDU bislang vor allem mit Innenpolitik beschĂ€ftigt. In ihren ersten Tagen im Amt hat sie nun ein "Speeddating" mit den Abteilungsleitern des Ministeriums hinter sich, bevor sie am Donnerstag im Bundestag ihre PlĂ€ne fĂŒr den Gesundheitsbereich skizzieren wird. Auch Interessenvertreter sehen in ihrem Outsiderstatus einen Gewinn: "Nicht direkt aus der Gesundheitspolitik oder dem Gesundheitssystem zu kommen, spielt aus meiner Sicht nicht die entscheidende Rolle", sagte etwa der Vorstandschef der Techniker Krankenkasse Jens Baas dem "Spiegel". "Bei Jens Spahn waren die Kassen der Kranken- und Pflegeversicherungen wegen der starken Konjunktur sehr gut gefĂŒllt. Reformdruck war da, aber nicht in Verbindung mit groĂen Finanzlöchern. Bei Karl Lauterbach war das Geld zwar bereits knapp, aber Corona hat zunĂ€chst vieles ĂŒberlagert." Nun seien die Kassen leer, Warken wird sparen mĂŒssen und groĂe Reformen vorantreiben. "Der Erfolg von Nina Warken als Gesundheitsministerin wird sich daran messen, ob sie den Mut hat, diese groĂen Reformen anzugehen, und ob sie das politische Geschick hat, sie umzusetzen", sagt Baas.
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