SPD-Fraktionsvize will Warkens ReformplÀne nicht einfach abnicken
15.04.2026 - 14:48:58 | dts-nachrichtenagentur.dePositiv bewertete Schmidt den Ansatz, die Ausgaben stĂ€rker an den Einnahmen auszurichten: "Was wir teilen, ist, dass wir grundsĂ€tzlich eine an den Einnahmen orientierte Ausgabenpolitik haben wollen." Deutschland habe jedoch "eines der teuersten Systeme der Welt, das teuerste System der EuropĂ€ischen Union, ohne dass wir mehr als mittlere QualitĂ€t fĂŒr die Menschen im Angebot haben". Es gebe "unglaubliche Effizienzreserven, die wir heben wollen". Deshalb sagte sie: "Wir wollen nicht, dass Versicherte weiter belastet werden, dass ihre Leistungen gekĂŒrzt werden" - hier sehe die SPD "noch eine Unwucht".
Zugleich machte Schmidt deutlich, dass Einsparungen notwendig seien, diese aber nicht zulasten der Versicherten gehen dĂŒrften. "Es werden alle ihren Beitrag leisten mĂŒssen", sagte sie mit Blick auf "ambulante Bereiche, stationĂ€re Bereiche, die Pharmaindustrie". Versicherte hĂ€tten "viele Milliarden in den letzten Jahren bezahlt, um die Kostensteigerungen zu tragen", deshalb sehe man "nicht, dass die Versicherten jetzt durch LeistungskĂŒrzungen oder zusĂ€tzliche Belastungen" herangezogen werden mĂŒssten. SpielrĂ€ume gebe es genug: "Die VorschlĂ€ge der Kommission sind so breit und so vielfĂ€ltig, dass wir da auch alternative Möglichkeiten haben."
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