FĂŒr die Sozialdemokraten sei "nicht nachvollziehbar, wieso die VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die kommenden Jahre im Haushaltsentwurf 2026 drastisch gekĂŒrzt wurden", sagten Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Jakob Blankenburg, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, dem Nachrichtenmagazin Politico in einem gemeinsamen Statement.
Die KlimaschutzvertrĂ€ge seien das bewĂ€hrte Instrument, um die Industrie auf dem Weg zur KlimaneutralitĂ€t zu unterstĂŒtzen. Die erste Runde 2024 sei massiv ĂŒberzeichnet gewesen. "Das gefĂ€hrdet die dringend benötigte Planungssicherheit - insbesondere fĂŒr Unternehmen, die in der ersten Förderrunde leer ausgegangen sind", so Blankenburg und Roloff.
Unter der Ampel-Regierung waren im Haushalt 2024 noch 22,6 Milliarden Euro fĂŒr 2025 bis 2041 an VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die Dekarbonisierung der Industrie veranschlagt worden, unter Reiche sind nur noch insgesamt 6,9 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2047. Darunter fallen auch die KlimaschutzvertrĂ€ge.
KlimaschutzvertrÀge oder Contracts for Difference sollen CO2-intensive Unternehmen bei der Umstellung auf klimaneutrale Produktion begleiten.
Davon profitieren etwa die Stahl-, Chemie-, Zement-, Glas- und Papierbranche. ErhĂ€lt ein Unternehmen den Zuschlag, gleicht der Staat Mehrkosten fĂŒr den Umstieg aus. Sobald sich die Investition rentiert, zahlt das Unternehmen Geld zurĂŒck.
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