SPD, ArbeitsplÀtze

SPD will bis 2030 eine Million neue ArbeitsplÀtze schaffen

06.11.2023 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die SPD-Spitze will mit weitreichenden wirtschafts- und steuerpolitischen Maßnahmen zum klimaneutralen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft fĂŒr die Schaffung von einer Million neuer ArbeitsplĂ€tze in Deutschland bis 2030 sorgen.

Bauarbeiter (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus einem Entwurf fĂŒr den wirtschaftspolitischen Leitantrag fĂŒr den Bundesparteitag im Dezember hervor, ĂŒber den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Mit einem staatlichen Deutschlandfonds soll demnach privates Kapital aktiviert und jĂ€hrlich ein Investitionsvolumen von 100 Milliarden Euro geschaffen werden, ferner sollen die Einkommens-, Erbschaft- und Schenkungssteuer sowie auch die Schuldenbremse reformiert werden, sogenannte Superreiche sollen zusĂ€tzliche Abgaben leisten.

Das SPD-PrĂ€sidium befasst sich am Montag mit dem 21-Seiten-Papier, welches der Parteivorstand am 13. November beschließen will. Hauptziel ist, den Industriestandort zu stĂ€rken, Bildungschancen zu sichern und Vertrauen in den Staat zurĂŒckzugewinnen. Der Leitantrag, der als programmatische Leitlinie fĂŒr das Wahlprogramm 2025 dienen soll, dĂŒrfte zu Diskussionen mit den Koalitionspartner FDP und GrĂŒnen fĂŒhren: So sieht die SPD Spielraum fĂŒr eine weitere Erhöhung des Mindestlohns und spricht sich fĂŒr ArbeitszeitverkĂŒrzung bei vollem Lohnausgleich aus. In dem Papier heißt es ferner: "Die Schuldenbremse in ihrer aktuellen Form ist ein Standort- und Wohlstandsrisiko fĂŒr Deutschland geworden. Sie bremst den notwendigen Wandel." Die Schuldenregeln mĂŒssten so geĂ€ndert werden, dass mehr Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung möglich seien. "Wer immer noch glaubt, dass der Markt alles regelt, schaut nicht genau hin oder ignoriert die RealitĂ€ten", heißt es in dem Entwurf. Mit einer Einkommensteuerreform sollen unterdessen 95 Prozent der BĂŒrger entlastet werden: Um dies zu finanzieren, sollen "diejenigen, die reichensteuerpflichtig sind, zusĂ€tzlich eine temporĂ€re Krisenabgabe beisteuern". Ferner soll der SolidaritĂ€tszuschlag, der heute in der Einkommensteuer nur noch von Spitzeneinkommen bezahlt werde, als "Zukunftsabgabe" neu begrĂŒndet und weitergefĂŒhrt werden. "Gleichzeitig werden wir die Erbschafts- und Schenkungssteuer so reformieren, dass MultimillionĂ€re und MilliardĂ€re mehr zum Gemeinwohl beitragen." Diese zusĂ€tzlichen Steuereinnahmen in den BundeslĂ€ndern sollten diese vollstĂ€ndig in die Bildung investieren. Die SPD schlĂ€gt dazu einen "Deutschlandpakt Bildung" vor.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 64162377 |