SPD will bis 2030 eine Million neue ArbeitsplÀtze schaffen
06.11.2023 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDas SPD-PrĂ€sidium befasst sich am Montag mit dem 21-Seiten-Papier, welches der Parteivorstand am 13. November beschlieĂen will. Hauptziel ist, den Industriestandort zu stĂ€rken, Bildungschancen zu sichern und Vertrauen in den Staat zurĂŒckzugewinnen. Der Leitantrag, der als programmatische Leitlinie fĂŒr das Wahlprogramm 2025 dienen soll, dĂŒrfte zu Diskussionen mit den Koalitionspartner FDP und GrĂŒnen fĂŒhren: So sieht die SPD Spielraum fĂŒr eine weitere Erhöhung des Mindestlohns und spricht sich fĂŒr ArbeitszeitverkĂŒrzung bei vollem Lohnausgleich aus. In dem Papier heiĂt es ferner: "Die Schuldenbremse in ihrer aktuellen Form ist ein Standort- und Wohlstandsrisiko fĂŒr Deutschland geworden. Sie bremst den notwendigen Wandel." Die Schuldenregeln mĂŒssten so geĂ€ndert werden, dass mehr Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung möglich seien. "Wer immer noch glaubt, dass der Markt alles regelt, schaut nicht genau hin oder ignoriert die RealitĂ€ten", heiĂt es in dem Entwurf. Mit einer Einkommensteuerreform sollen unterdessen 95 Prozent der BĂŒrger entlastet werden: Um dies zu finanzieren, sollen "diejenigen, die reichensteuerpflichtig sind, zusĂ€tzlich eine temporĂ€re Krisenabgabe beisteuern". Ferner soll der SolidaritĂ€tszuschlag, der heute in der Einkommensteuer nur noch von Spitzeneinkommen bezahlt werde, als "Zukunftsabgabe" neu begrĂŒndet und weitergefĂŒhrt werden. "Gleichzeitig werden wir die Erbschafts- und Schenkungssteuer so reformieren, dass MultimillionĂ€re und MilliardĂ€re mehr zum Gemeinwohl beitragen." Diese zusĂ€tzlichen Steuereinnahmen in den BundeslĂ€ndern sollten diese vollstĂ€ndig in die Bildung investieren. Die SPD schlĂ€gt dazu einen "Deutschlandpakt Bildung" vor.
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