Wahlberechtigte erwarten keinen Solingen-Effekt bei Landtagswahlen
30.08.2024 - 15:50:49 | dts-nachrichtenagentur.de
In Sachsen erwarten vor allem die AnhĂ€nger der CDU (42 Prozent) einen groĂen Einfluss des Anschlags auf das Wahlergebnis, wĂ€hrend dies bei den AnhĂ€ngern der GrĂŒnen (19 Prozent) und der Linken (20 Prozent) am seltensten der Fall ist. In ThĂŒringen Ă€uĂern sich Ă€hnlich die AnhĂ€nger der AfD (36 Prozent) und des BSW (37 Prozent), wĂ€hrend die AnhĂ€nger der GrĂŒnen (28 Prozent) und der CDU (32 Prozent) den Einfluss am wenigsten stark sehen. BezĂŒglich der persönlichen Wahlentscheidung geben in Sachsen nur 18 Prozent der Wahlberechtigten an, dass der Anschlag ihre Stimmabgabe stark beeinflusst. Bei den AnhĂ€ngern der AfD ist dieser Wert mit 23 Prozent am höchsten, wĂ€hrend die AnhĂ€nger der GrĂŒnen (null Prozent) und der CDU (elf Prozent) den geringsten Einfluss verspĂŒren. In ThĂŒringen fĂŒhlen sich die AnhĂ€nger der AfD (36 Prozent) am stĂ€rksten in ihrer Wahlentscheidung beeinflusst, wĂ€hrend die AnhĂ€nger der CDU (neun Prozent) und der GrĂŒnen (16 Prozent) am wenigsten davon betroffen sind. FĂŒr diejenigen, die bereits per Briefwahl abgestimmt haben, hat der Anschlag kaum eine Rolle gespielt. In Sachsen sagen lediglich drei Prozent und in ThĂŒringen sogar nur zwei Prozent der BriefwĂ€hler, dass sie nach dem Anschlag heute eine andere Wahlentscheidung treffen wĂŒrden.
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