"Bisher haben viele Unternehmen ihre ArbeitskrĂ€fte gehalten, da sie aufgrund des FachkrĂ€ftemangels befĂŒrchten mussten, bei höherer Auslastung keine neuen zu finden", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Das dĂŒrfte aber nicht lange so weitergehen."
Gleichzeitig kritisierte Grimm, die Mitglied im SachverstĂ€ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist und zugleich im Aufsichtsrat von Siemens Energy sitzt, die erst kĂŒrzlich vom Bundeskabinett beschlossene VerlĂ€ngerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds.
"Viele Unternehmen werden sich dem Strukturwandel frĂŒher oder spĂ€ter stellen mĂŒssen. Daher ist eigentlich auch die VerlĂ€ngerung des Kurzarbeitergelds keine sinnvolle MaĂnahme", erklĂ€rte die Ăkonomin.
Die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt bezeichnete sie als "schwierig". "Viele Unternehmen lasten ihre ProduktionskapazitÀten zurzeit nicht aus. Die Auslastung im traditionell starken Verarbeitern Gewerbe ist historisch niedrig auf ungefÀhr 75 Prozent", sagte Grimm.
Im Dezember war die Arbeitslosenquote neuesten Zahlen der Bundesagentur fĂŒr Arbeit zufolge auf 6,0 Prozent gestiegen. Derzeit sind 2,807 Millionen Menschen arbeitslos. Das sind 170.000 mehr als im Dezember 2023 und 0,1 Prozent sowie 33.000 Menschen mehr als im November 2024.
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