KĂŒnstliche Intelligenz, Technologie

Aufruf fĂŒhrender europĂ€ischer Technologieunternehmen zur StĂ€rkung der digitalen WettbewerbsfĂ€higkeit

05.05.2026 - 09:23:10 | presseportal.de

DĂŒsseldorf - Der PrĂ€sident und CEO von Ericsson, Börje Ekholm, fordert heute in einem gemeinsamen Gastbeitrag mit den CEOs mehrerer großer europĂ€ischer Technologieunternehmen alle Stakeholder dazu auf, die WettbewerbsfĂ€higkeit Europas in den Bereichen Technologie, Industrie und KI zu stĂ€rken. Zu den Unterzeichnern des in mehreren europĂ€ischen Medien veröffentlichten Beitrags zĂ€hlen neben Ekholm: Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus; Christophe Fouquet, PrĂ€sident und Chief Executive Officer von ASML; Arthur Mensch, MitbegrĂŒnder und Chief Executive Officer von Mistral AI; Justin Hotard, PrĂ€sident und Chief Executive Officer von Nokia; Christian Klein, Chief Executive Officer und Vorstandsvorsitzender von SAP; sowie Roland Busch, PrĂ€sident und Chief Executive Officer von Siemens.

Aufruf fĂŒhrender europĂ€ischer Technologieunternehmen zur StĂ€rkung der digitalen WettbewerbsfĂ€higkeit - Foto: presseportal.de
Aufruf fĂŒhrender europĂ€ischer Technologieunternehmen zur StĂ€rkung der digitalen WettbewerbsfĂ€higkeit - Foto: presseportal.de

"Wir stehen bereit, mit europĂ€ischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige Maßnahmen voranzubringen", heißt es in dem Gastbeitrag. "Die nĂ€chste Phase der Innovation wird davon bestimmt sein, wie digitale FĂ€higkeiten in der realen Welt angewendet werden", so die CEOs. "Um strategische Ziele zu erreichen, ist eine marktwirtschaftlich orientierte politische UnterstĂŒtzung nötig, die flexibel fĂŒr jede Branche angepasst wird."

Als Maßnahmen werden unter anderem angefĂŒhrt, dass Innovation Vorrang vor Regulierung haben muss und dass zukĂŒnftige Standards sowie eine technologische FĂŒhrungsrolle durch die Entwicklung und den Einsatz neuester Technologien geschaffen werden mĂŒssen. Die CEOs erklĂ€ren, dass erdrĂŒckende, unnötig komplexe und sich oft ĂŒberschneidende Regulierungen es Ă€ußerst schwierig machen, mit dem technologischen Fortschritt Schritt zu halten.

Der Aufbau strategischer Resilienz wird als weitere PrioritÀt genannt. Die CEOs erklÀren, dass nachhaltiger Wohlstand und WiderstandsfÀhigkeit auf der Schaffung und Kontrolle von geistigem Eigentum basieren, nicht nur auf Konsum.

Die CEOs erachten es zudem als notwendig, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten privates Kapital durch die vollstĂ€ndige Verwirklichung der Spar- und Investitionsunion mobilisieren. Zudem mĂŒssen die Wettbewerbs- und Fusionskontrollvorschriften so reformiert werden, dass die fĂŒr den globalen Wettbewerb erforderliche strategische Konsolidierung und Skalierung ermöglicht wird.

In ihrem Gastbeitrag warnen die Technologieunternehmen zwar davor, dass Europa Tag fĂŒr Tag an globaler WettbewerbsfĂ€higkeit verliert, stellen jedoch gleichzeitig fest, dass diese Herausforderung durch entschlossenes gemeinsames Handeln bewĂ€ltigt werden kann. In einer Zeit beispielloser geopolitischer und technologischer VerĂ€nderungen wĂŒrden die Entscheidungen der kommenden Monate und Jahre darĂŒber bestimmen, ob Europa in den nĂ€chsten Jahrzehnten florieren könne, so die CEOs.

Die Unternehmen sehen in den Draghi- und Letta-Berichten sowie in der WettbewerbsfÀhigkeitsstrategie der EuropÀischen Kommission eine Bereitschaft zum Wandel. Sie erkennen darin die Einsicht, dass Europa anders handeln muss.

Der Gastbeitrag entstand nach einem Treffen der sieben CEOs mit der PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Kommission, Ursula von der Leyen, in BrĂŒssel letzte Woche.

"Jetzt mĂŒssen Technologieunternehmen und politische EntscheidungstrĂ€ger dringend zusammenwirken, um technologische FĂŒhrung zu ermöglichen", heißt es im Gastbeitrag weiter. "Wir stehen bereit, unseren Teil dazu beizutragen und mit europĂ€ischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige Maßnahmen voranzubringen. Die Zeit ist reif. Lassen Sie uns diese Herausforderung gemeinsam lösen!"

Zusammen erwirtschaften die sieben Technologieunternehmen 417 Milliarden Euro Umsatz und reprĂ€sentieren eine Marktkapitalisierung von fast 1,1 Billionen Euro. Sie stehen weltweit fĂŒr fast eine Million Hightech-ArbeitsplĂ€tze, investieren jĂ€hrlich ĂŒber 40 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) und halten weltweit mehr als 210.000 Patente.

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