Aufruf fĂŒhrender europĂ€ischer Technologieunternehmen zur StĂ€rkung der digitalen WettbewerbsfĂ€higkeit
05.05.2026 - 09:23:10 | presseportal.de
"Wir stehen bereit, mit europĂ€ischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige MaĂnahmen voranzubringen", heiĂt es in dem Gastbeitrag. "Die nĂ€chste Phase der Innovation wird davon bestimmt sein, wie digitale FĂ€higkeiten in der realen Welt angewendet werden", so die CEOs. "Um strategische Ziele zu erreichen, ist eine marktwirtschaftlich orientierte politische UnterstĂŒtzung nötig, die flexibel fĂŒr jede Branche angepasst wird."
Als MaĂnahmen werden unter anderem angefĂŒhrt, dass Innovation Vorrang vor Regulierung haben muss und dass zukĂŒnftige Standards sowie eine technologische FĂŒhrungsrolle durch die Entwicklung und den Einsatz neuester Technologien geschaffen werden mĂŒssen. Die CEOs erklĂ€ren, dass erdrĂŒckende, unnötig komplexe und sich oft ĂŒberschneidende Regulierungen es Ă€uĂerst schwierig machen, mit dem technologischen Fortschritt Schritt zu halten.
Der Aufbau strategischer Resilienz wird als weitere PrioritÀt genannt. Die CEOs erklÀren, dass nachhaltiger Wohlstand und WiderstandsfÀhigkeit auf der Schaffung und Kontrolle von geistigem Eigentum basieren, nicht nur auf Konsum.
Die CEOs erachten es zudem als notwendig, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten privates Kapital durch die vollstĂ€ndige Verwirklichung der Spar- und Investitionsunion mobilisieren. Zudem mĂŒssen die Wettbewerbs- und Fusionskontrollvorschriften so reformiert werden, dass die fĂŒr den globalen Wettbewerb erforderliche strategische Konsolidierung und Skalierung ermöglicht wird.
In ihrem Gastbeitrag warnen die Technologieunternehmen zwar davor, dass Europa Tag fĂŒr Tag an globaler WettbewerbsfĂ€higkeit verliert, stellen jedoch gleichzeitig fest, dass diese Herausforderung durch entschlossenes gemeinsames Handeln bewĂ€ltigt werden kann. In einer Zeit beispielloser geopolitischer und technologischer VerĂ€nderungen wĂŒrden die Entscheidungen der kommenden Monate und Jahre darĂŒber bestimmen, ob Europa in den nĂ€chsten Jahrzehnten florieren könne, so die CEOs.
Die Unternehmen sehen in den Draghi- und Letta-Berichten sowie in der WettbewerbsfÀhigkeitsstrategie der EuropÀischen Kommission eine Bereitschaft zum Wandel. Sie erkennen darin die Einsicht, dass Europa anders handeln muss.
Der Gastbeitrag entstand nach einem Treffen der sieben CEOs mit der PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Kommission, Ursula von der Leyen, in BrĂŒssel letzte Woche.
"Jetzt mĂŒssen Technologieunternehmen und politische EntscheidungstrĂ€ger dringend zusammenwirken, um technologische FĂŒhrung zu ermöglichen", heiĂt es im Gastbeitrag weiter. "Wir stehen bereit, unseren Teil dazu beizutragen und mit europĂ€ischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige MaĂnahmen voranzubringen. Die Zeit ist reif. Lassen Sie uns diese Herausforderung gemeinsam lösen!"
Zusammen erwirtschaften die sieben Technologieunternehmen 417 Milliarden Euro Umsatz und reprĂ€sentieren eine Marktkapitalisierung von fast 1,1 Billionen Euro. Sie stehen weltweit fĂŒr fast eine Million Hightech-ArbeitsplĂ€tze, investieren jĂ€hrlich ĂŒber 40 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) und halten weltweit mehr als 210.000 Patente.
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