Millionen, Euro

162 Millionen Euro mehr: Anbau im Umweltministerium wird teurer

22.08.2024 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Ein Erweiterungsbau fĂŒr das Bundesumweltministerium wird deutlich teurer als zunĂ€chst geplant.

Umweltministerium (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Wie die Bundesanstalt fĂŒr Immobilienaufgaben (Bima) mitteilte, soll der Anbau am Standort Berlin nach der aktuellen KostenschĂ€tzung nun circa 402,2 Millionen Euro kosten, schreibt der "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Bisher waren hierfĂŒr 240 Millionen Euro veranschlagt. Wie ein Sprecher des Ministeriums dem Tagesspiegel erklĂ€rte, hat das Bundesfinanzministerium am 27. Juni den Planungsstand unmittelbar vor der DurchfĂŒhrung "haushaltsmĂ€ĂŸig anerkannt und damit auch die neue Kostenobergrenze in Höhe von 402 Millionen Euro".

Die zuvor prognostizierten Kosten von 240 Millionen Euro fĂŒr den Erweiterungsbau stammten aus dem Jahr 2018. Der Baubeginn soll Ende 2024 erfolgen. Es fĂ€nden aber bereits vorbereitende Bodenarbeiten statt, so der Sprecher. Fertiggestellt werden soll das Projekt mit einer NutzungsflĂ€che von 31.500 Quadratmeter im Jahr 2029. Auch die Erweiterungsbauten anderer Bundesministerien in Berlin werden nach Informationen des "Tagesspiegels" teurer. FĂŒr den Anbau des AuswĂ€rtigen Amts veranschlagt die Bima nun Kosten von 166,7 Millionen Euro, im FrĂŒhjahr 2023 ging die Bundesregierung in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage noch von 153 Millionen Euro aus. Ein zusĂ€tzliches GebĂ€udemodul fĂŒr das Innenministerium soll nun rund 100 Millionen Euro kosten (vorher 94 Millionen Euro). Nur die mit 91 Millionen Euro veranschlagte Herrichtung eines weiteren GebĂ€udes fĂŒr das Arbeitsministerium kam im vergangenen Jahr ohne Kostensteigerung aus. Kritik an der regen BautĂ€tigkeit der Bundesregierung trotz gestiegener Baupreise kommt von der Opposition. "Die Ampel hat allergrĂ¶ĂŸte Schwierigkeiten, einen verfassungsrechtlich sauberen Haushalt aufzustellen", sagte CDU-Baupolitiker Jan-Marco Luczak dem "Tagesspiegel". Angesichts des Trends zur mehr Homeoffice gehöre zur politischen PrioritĂ€tensetzung, auch "kostspielige Erweiterungsbauten kritisch zu hinterfragen".

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