Verkehrsministerkonferenz, Deutschlandticket-Zukunft

Verkehrsministerkonferenz soll Deutschlandticket-Zukunft klÀren

13.06.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Ein Sondertreffen der Verkehrsminister soll Ende Juni ĂŒber die Zukunft des Deutschlandtickets beraten.

Deutschlandticket (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das Treffen soll voraussichtlich am 27. Juni stattfinden, berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf LĂ€nderkreise. Noch sind die LĂ€nder uneins, was die Finanzierung des Deutschlandtickets ĂŒber das Jahr 2025 hinaus angeht. Nachdem Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (CDU) am Wochenende die Finanzierung des Flatrate-Fahrscheins durch die LĂ€nder infrage gestellt hatte, fordert auch Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (BSW) einen grĂ¶ĂŸeren Beitrag vom Bund.

Ohne eine deutliche und dauerhafte finanzielle Zusage des Bundes sei das Ticket nicht zu halten, so Tabbert. "Der Bund muss jetzt seiner Verantwortung gerecht werden und kĂŒnftig vorrangig die Finanzierung ĂŒbernehmen, damit das Deutschlandticket eine Zukunft hat und die LĂ€nder nicht mit den steigenden Kosten alleinlĂ€sst." Niedersachsens MinisterprĂ€sident Olaf Lies (SPD) dagegen sieht auch die LĂ€nder weiterhin in der Pflicht. Lies stehe "voll und ganz hinter dem Deutschlandticket und einer Mitfinanzierung von Bund und LĂ€ndern zu gleichen Teilen", sagte eine Sprecherin dem "Tagesspiegel". Aktuell teilen sich Bund und LĂ€nder die Kosten von insgesamt drei Milliarden Euro jĂ€hrlich jeweils hĂ€lftig. Aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung geht hervor, dass "das Deutschlandticket ĂŒber 2025 hinaus fortgesetzt" wird, aber auch, dass sich Nutzer ab 2029 auf höhere Preise einstellen mĂŒssen. Wie es nun konkret mit dem Fahrschein weitergeht, ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen Bund und LĂ€ndern. Er erwarte, dass sich die BundeslĂ€nder untereinander einigen, hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zuletzt klargemacht. Er höre aus den LĂ€ndern unterschiedliche Signale: Die einen wollten gar nichts mehr zahlen. "Andere sagen, wir zahlen nicht mehr als 1,5 Milliarden Euro."

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