EU, Ungarn

EU und Ungarns künftige Regierung sprechen über blockierte Mittel

19.04.2026 - 12:05:45 | dts-nachrichtenagentur.de

Eine Delegation der Europäischen Kommission hat am Freitag und Samstag in Budapest technische Gespräche mit Vertretern der künftigen ungarischen Regierung geführt.

Péter Magyar (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das teilte die Brüsseler Behörde am Sonntag mit.

Die Treffen folgten auf Kontakte zwischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem designierten ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar, die sich verpflichtet hatten, an verschiedenen dringenden Themen zu arbeiten. In den Gesprächen ging es um Ansätze, um Fortschritte bei der Freigabe von EU-Mitteln zu erzielen, die für Ungarn vorgesehen sind, jedoch aufgrund von Korruptions- und Rechtsstaatlichkeitsbedenken eingefroren wurden.

Die Treffen hätten eine frühe Gelegenheit geboten, um über konkrete Schritte zu diskutieren, die unternommen werden müssten, um die blockierten Gelder freizugeben und die Zusammenarbeit zwischen der EU und Ungarn zu verbessern, so die EU-Kommission. Diese Arbeit sei notwendig und werde fortgesetzt.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69202916 |

Weitere Meldungen

Ischinger: Weg für EU-Milliarden an Ukraine nach Orbans Abwahl frei Der erfahrene deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger glaubt, dass mit der Abwahl von Viktor Orban als Ministerpräsident Ungarns der Weg für die europäische Unterstützung der Ukraine frei ist."Die Niederlage Orbans beseitigt einen großen Störfaktor, denn er und Selenskyj haben ihren Zwist ja auch sehr persönlich ausgetragen," sagte der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz dem "Stern". (Politik, 13.04.2026 - 21:28) weiterlesen...

Was Magyars Sieg für Europa und den Ukraine-Krieg bedeutet Tanzende Menschen in Budapest, Erleichterung in Brüssel, Freude in Kiew, Unmut in Moskau: Welche Folgen hat das Wahlergebnis über Ungarn hinaus? (Ausland, 13.04.2026 - 11:32) weiterlesen...

Hofreiter sieht in Magyar-Sieg Rückschlag für Putin Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), bewertet die Niederlage des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán gegen Peter Magyar vor allem als Rückschlag für Russlands Präsident Wladimir Putin. (Politik, 13.04.2026 - 08:49) weiterlesen...

Strack-Zimmermann sieht Orban-Abwahl als geopolitisches Zeichen Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht den Machtwechsel in Ungarn als Signal an die ganze Welt."Das ist nicht nur eine innenpolitische Zäsur, sondern auch ein geopolitisches Zeichen: gegen autoritäre Einflüsse, gegen Putins Marionetten und Wahleinmischungen aus den USA, gegen die Aushöhlung demokratischer Institutionen und gegen all jene, die Europa spalten wollen", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament den Zeitungen der Funke-Mediengruppe."Nach Jahren, in denen Viktor Orbán sein Land politisch isoliert und europäische Werte systematisch mit Füßen getreten und verraten hat, eröffnet sich nun die Chance auf einen echten Neuanfang", so Strack-Zimmermann. (Politik, 13.04.2026 - 06:25) weiterlesen...

Magyars Traumsieg in Ungarn verändert Gleichungen in Europa. Euphorie in Budapest, frische Hoffnung für Europa – doch die Erwartungen an den Neuen sind riesig. Nach 16 Jahren Orban-Macht kann der Oppositionsführer mit einer Zweidrittelmehrheit regieren. (Ausland, 13.04.2026 - 04:01) weiterlesen...

Ungarn: Magyars Partei bekommt Zweidrittelmehrheit. Was das für Orban, die EU und die Ukraine bedeutet. Machtwechsel in Ungarn: Mit der Zweidrittelmehrheit kann Peter Magyar nicht nur Gesetze, sondern auch die Verfassung ändern. (Ausland, 12.04.2026 - 22:29) weiterlesen...