EU-Tabak- und Nikotinpolitik: 201 Unternehmen und VerbĂ€nde fordern Kurswechsel / BVTE unterstĂŒtzt Appell an von der Leyen - BeschĂ€ftigung sichern, Schwarzmarkt eindĂ€mmen
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 13:05 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS350.000 ArbeitsplÀtze brauchen verlÀssliche Rahmenbedingungen
In Deutschland ist der Sektor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Vom Tabakanbau ĂŒber Zulieferer, Dienstleister und mittelstĂ€ndische wie groĂe Hersteller bis hin zu Tausenden Handelsbetrieben sichert er mit seinen AktivitĂ€ten und den daraus entstehenden wirtschaftlichen Impulsen rund 350.000 ArbeitsplĂ€tze. EU-weit sichert die Branche mehr als 1,5 Millionen ArbeitsplĂ€tze, trĂ€gt jĂ€hrlich rund 195 Milliarden Euro zum EU-Bruttoinlandsprodukt bei und generiert ĂŒber 107 Milliarden Euro an Verbrauchsteuern und Mehrwertsteuer.
"WettbewerbsfĂ€higkeit darf kein Versprechen fĂŒr Sonntagsreden bleiben. Sie muss zum MaĂstab fĂŒr die RegulierungsvorschlĂ€ge der EU-Kommission werden - auch fĂŒr unsere Branche", betont BVTE-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Jan MĂŒcke.
Illegalen Handel eindĂ€mmen statt begĂŒnstigen
Die Unterzeichner warnen zugleich vor einer Politik, die einseitig auf Verbote, EinschrĂ€nkungen und die Bevormundung der Verbraucher setzt. Eine solche Regulierung weite den illegalen Handel aus und eröffne der organisierten KriminalitĂ€t zusĂ€tzliche Einnahmequellen. Bereits heute stammt etwa jede zehnte in der EU konsumierte Zigarette aus illegalen Quellen. Der jĂ€hrliche Steuerausfall wird auf rund 13 Milliarden Euro beziffert. Bei neuen RegulierungsmaĂnahmen mĂŒsse deshalb geprĂŒft werden, ob sie Verbraucher in den Schwarzmarkt treiben und die Vollzugsbehörden zusĂ€tzlich belasten. Das ist gerade fĂŒr Deutschland angesichts der jĂŒngst verabschiedeten massiven Tabaksteuererhöhungen von besonderer Bedeutung.
"Wer Gesundheit schĂŒtzen will, darf dem Schwarzmarkt keine Kunden zufĂŒhren", erklĂ€rt MĂŒcke.
Die 201 Organisationen bieten der EU-Kommission ihre konstruktive Mitwirkung an den anstehenden Regulierungsvorhaben an.
Anlage: Gemeinsamer Appell von 201 Unternehmen und VerbÀnden vom 3. November 2026
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Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE)
Jan MĂŒcke
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