FDP-Fraktionschef weist Forderung nach neuer E-Auto-PrĂ€mie zurĂŒck
15.09.2024 - 14:11:46 | dpa.de"Ich halte das fĂŒr abwegig, und zwar aus folgendem Grund: Als wir die E-Auto-PrĂ€mie abgeschafft haben, konnten wir feststellen, dass die Preise gesunken sind", sagte DĂŒrr der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Das sei ja eine spannende Beobachtung, weil der Markt sich selbst reguliert habe. "Ernsthaft zu glauben, dass man Elektroautos durch Subventionen in den Markt drĂŒcken könnte und dass das eine nachhaltige Strategie ist, war schon immer Irrsinn."
In der Krise bei Volkswagen DE0007664039 hatte sich Niedersachsens MinisterprĂ€sident Stephan Weil (SPD) fĂŒr die WiedereinfĂŒhrung einer KaufprĂ€mie fĂŒr Elektroautos ausgesprochen. Diese neue PrĂ€mie solle aber nicht fĂŒr den US-amerikanischen Autobauer Tesla US88160R1014 oder den chinesischen Hersteller BYD gelten, sondern fĂŒr Fahrzeuge aus deutscher Produktion.
DĂŒrr betonte, dass er ebenso offen fĂŒr E-Autos wie fĂŒr jede Form des Antriebs sei, weil das Gebot der Stunde Technologieoffenheit heiĂe. Er sehe ja gerade, wie dramatisch die Situation fĂŒr einen groĂen Automobilhersteller werden könne, "wenn durch europĂ€ische Vorgaben ein Unternehmen geradezu tot reguliert wird", sagte DĂŒrr. "Diese Art der bevormundenden, besserwisserischen Industriepolitik muss vorbei sein."
Volkswagen helfe man nicht, indem man Subventionen, die steuerfinanziert seien, zahle, "sondern indem man den europĂ€ischen Irrweg der technologischen Planwirtschaft endlich beendet", sagte der FDP-Politiker. Die Flottenregulierung zum CO2-AusstoĂ gehöre ebenso abgeschafft wie das Verbrenner-Aus. "Die europĂ€ische Planwirtschaft ist endgĂŒltig gescheitert. Alle Technologien mĂŒssen die gleichen Chancen haben", sagte DĂŒrr.
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