FDP, Nordrhein-Westfalen

Höne zieht Kandidatur fĂŒr FDP-Bundesvorsitz zurĂŒck

15.05.2026 - 17:27:03 | dpa.de

FDP-Landeschef Höne verzichtet auf den Bundesvorsitz und will stattdessen Vize werden. Was hinter der Entscheidung und der Zusammenarbeit mit Kubicki steckt.

  • NRW-FDP-Landeschef Henning Höne will nicht mehr Bundesvorsitzender werden. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa
    NRW-FDP-Landeschef Henning Höne will nicht mehr Bundesvorsitzender werden. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa
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    NRW-FDP-Landeschef Henning Höne will nicht mehr Bundesvorsitzender werde. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa
NRW-FDP-Landeschef Henning Höne will nicht mehr Bundesvorsitzender werden. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa NRW-FDP-Landeschef Henning Höne will nicht mehr Bundesvorsitzender werde. (Archivbild) - Foto: Christoph Soeder/dpa

Der nordrhein-westfĂ€lische FDP-Landeschef Henning Höne zieht seine Kandidatur fĂŒr den FDP-Bundesvorsitz zurĂŒck. Höne werde nur noch als erster stellvertretender Bundesvorsitzender kandidieren, bestĂ€tigte ein Sprecher der FDP NRW der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtet. Damit bleibt zunĂ€chst nur Wolfgang Kubicki als Kandidat fĂŒr den FDP-Bundesvorsitz. 

«Wir mĂŒssen alle zusammenfĂŒhren, denen Freiheit wichtig ist», sagte Höne der «FAZ» in einem Doppelinterview mit Kubicki. «Und das muss schnell geschehen. Auch mit Blick auf die aktuelle Krise der Bundesregierung.» Beide Politiker betonten, dass sie den Schritt in den vergangenen Tagen gemeinsam geplant hĂ€tten. Ziel sei es, dass die FDP KrĂ€fte bĂŒndele. Kubicki stellte demnach in Aussicht, Höne eng einzubinden. 

Der 39-jĂ€hrige Höne ist Chef des grĂ¶ĂŸten FDP-Landesverbands und Fraktionsvorsitzender in einem der wenigen Landtage, in denen die FDP noch vertreten ist. Aktuell ist Höne - wie auch der 74-jĂ€hrige Kubicki - Vizevorsitzender der Bundes-FDP. 

Die FDP steckt in einer tiefen Krise. Bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres scheiterte sie an der FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde und flog aus dem Parlament. Sie sitzt auch nur noch in 6 der 16 Landesparlamente. In diesem Jahr musste sie bei den Wahlen in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz mit 4,4 beziehungsweise 2,1 Prozent schwere Niederlagen einstecken. 

Daraufhin trat die gesamte FĂŒhrung der Bundespartei zurĂŒck. Der bisherige Vorsitzende Christian DĂŒrr kĂŒndigte zunĂ€chst an, beim Parteitag Ende Mai erneut anzutreten. Er zog dann aber zurĂŒck, als Kubicki seine Kandidatur anmeldete.

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