CDU-MinisterprĂ€sidenten weisen Brandmauer-Kritik zurĂŒck
07.02.2025 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Man muss reagieren, wenn eine breite Mehrheit der Bevölkerung etwas als Problem wahrnimmt, wie die irregulĂ€re Migration." Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) sagte dem "Spiegel": "Demokratie verteidigt man am besten, indem man die Probleme löst. Und zwar die Probleme, die aus Sicht der Bevölkerung die drĂ€ngenden sind, und nicht die, die die Politik dazu erklĂ€rt hat." Kretschmer fordert, in den "Handlungsmodus" zu kommen, vor allem bei der Migration. Notwendig sei ein Signal ĂŒber Parteigrenzen hinweg: "Wir haben verstanden." Sonst werde der Populismus weiter zunehmen, warnte er. Das werde "langsam, aber sicher fĂŒr die Demokratie in unserem Land gefĂ€hrlich". Entweder man klĂ€re die Probleme, "die uns die Bevölkerung ins Pflichtenheft geschrieben hat", oder man werde erleben, dass andere das tun. Brandenburgs Landes- und Fraktionschef Jan Redmann kĂŒndigte an, die CDU werde im Landtag ihre GesetzentwĂŒrfe und AntrĂ€ge nicht zurĂŒckziehen "in dem Moment, wo wir sehen, dass die Regierung ihre Leute nicht an Deck hat". Dann könne die CDU ihre Oppositionsarbeit einstellen. SPD und BSW haben in ihrer Koalition im Potsdamer Landtag nur zwei Stimmen Mehrheit. Man werde sich, Ă€hnlich wie die CDU im Bundestag, vom Abstimmungsverhalten der AfD nicht abhĂ€ngig machen, sagte Redmann dem "Spiegel".
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