Bundesliga, Bayer Leverkusen

Leverkusen patzt - Augsburgs Baum jubelt zum JubilÀum

18.04.2026 - 17:35:35 | dpa.de

FĂŒr Leverkusen ist ein Sieg gegen Augsburg im Rennen um die Champions League Pflicht. Doch ein starker Keeper lĂ€sst die Werkself zunĂ€chst verzweifeln, ehe ein Elfmeter die Partie entscheidet.

  • Leverkusens Ibrahim Maza im Duell mit Augsburgs Han-Noah Massengo. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Patrik Schick jubelt ĂŒber sein Tor zum 1:0. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Auch eine kurze Behandlungspause nach einer Abwehr mit dem Kopf konnte Augsburgs Keeper Finn Dahmen nicht aus dem Rhythmus bringen. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Leverkusens Ibrahim Maza im Duell mit Augsburgs Han-Noah Massengo.  - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Patrik Schick jubelt ĂŒber sein Tor zum 1:0.  - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Auch eine kurze Behandlungspause nach einer Abwehr mit dem Kopf konnte Augsburgs Keeper Finn Dahmen nicht aus dem Rhythmus bringen.  - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Bayer Leverkusen hat im Spiel gegen den FC Augsburg einen herben RĂŒckschlag im Kampf um die Champions-League-RĂ€nge kassiert. In der 100. Bundesliga-Partie fĂŒr Augsburgs Trainer Manuel Baum unterlag der Vizemeister 1:2 (1:1). Vor dem Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern MĂŒnchen am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) bĂŒĂŸte die Werkself damit nicht nur an Schwung ein, sondern nach sieben ungeschlagenen Liga-Spielen in Serie auch wertvolle Punkte im engen Rennen um die internationalen PlĂ€tze.

Vor 29.289 Zuschauern in der Leverkusener Arena brachte Patrik Schick (12. Minute) die Werkself frĂŒh in FĂŒhrung. Doch Fabian Rieder (15.) traf nur drei Minuten spĂ€ter zum Ausgleich. In der Nachspielzeit (90. +7.) sorgte dann erneut Rieder per Elfmeter fĂŒr den Sieg der GĂ€ste. 

Schick per Kopf, Rieder mit schneller Antwort

FĂŒr die Augsburger, die in Gedenken an den bei einem Verkehrsunfall mit nur 48 Jahren verstorbenen Ex-Keeper Alexander Manninger mit Trauerflor spielten, wurde es frĂŒh brenzlig. Schon in der zweiten Minute kam Ibrahim Maza nach einem im Strafraum schlecht geklĂ€rten Ball zum Abschluss, den FCA-Keeper Dahmen ĂŒber die Latte lenken konnte. Danach dominierte Leverkusen das Geschehen, wĂ€hrend sich die GĂ€ste weit zurĂŒckzogen.

Der Druck zahlte sich aus, als eine Flanke von Edmond Tapsoba den zuletzt nur als Joker zum Einsatz gekommenen und nun wieder in die Startelf gerĂŒckten Schick fand, der per Kopf zum 1:0 traf. Doch die bis dahin nur defensiv spielenden GĂ€ste antworteten prompt. Ein von TorhĂŒter Mark Flekken zunĂ€chst per Faust geklĂ€rter Eckball landete bei Dimitrios Giannoulis, der auf Rieder ablegte - dessen noch abgefĂ€lschter Torschuss zum 1:1 im Tor landete.

Überragender Dahmen hĂ€lt FCA im Spiel 

Nach dem ĂŒberraschenden Ausgleich mit dem ersten Torschuss der Augsburger blieb Bayer 04 weiter klar tonangebend. Mit viel Ballbesitz erspielte sich der Champions-League-Aspirant mehrere gute Offensivaktionen. Doch immer wieder verhinderten fehlende PrĂ€zision und mehrfach starke Paraden von Schlussmann Dahmen einen erneuten RĂŒckstand der FuggerstĂ€dter gegen insgesamt dominierende Leverkusener. 

Augsburg startete mutig in den zweiten Durchgang und setze sich frĂŒh erstmals am Bayer-Sechzehner fest. ZunĂ€chst war Flekken im Nachfassen gegen eine flache Giannoulis-Flanke zur Stelle, ehe er nur kurz spĂ€ter mit einer starken Parade gegen einen Abschluss von Anton Kade die mögliche Augsburger FĂŒhrung verhinderte. Auf der Gegenseite glĂ€nzte erneut Dahmen und parierte mit dem Gesicht gegen Nathan Tella (57.).

Leverkusen lÀsst viel liegen 

Auch eine anschließende kurze Behandlungspause brachte den 28 Jahre alten TorhĂŒter nicht aus dem Rhythmus. Denn nur zwei Minuten spĂ€ter wehrte Dahmen eine Direktabnahme von Maza nach Zuspiel von Alejandro Grimaldo mit dem Fuß ab. Wie schon im ersten Durchgang fehlte Leverkusen trotz vieler Chancen die PrĂ€zision, was auf den RĂ€ngen immer wieder mit Raunen ĂŒber die vergebenen Möglichkeiten quittiert wurde.

Nach 75. Minuten verzeichnete Leverkusen 25 TorschĂŒsse, wĂ€hrend Augsburg offensiv fast gar keine Entlastung mehr schaffen konnte. FĂŒnf Minuten vor dem Ende bekam Cedric Zesiger eine Flanke aufs Tor im Strafraum an dem Arm. Nachdem Schiedsrichter Benjamin Brand zunĂ€chst auf Elfmeter entschieden hatte, revidierte er die Entscheidung nach Ansicht der Bilder und begrĂŒndete dies mit dem angelegten Arm des Spielers. 

Auf der Gegenseite gab es dann aber in der Nachspielzeit nach einem Foul von Montrell Culbreath im Strafraum Elfmeter, den Rieder eiskalt verwandelte.

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