Hubert Aiwanger, Flugblatt

GrĂŒne und SPD scheitern mit Antrag auf Entlassung Aiwangers

Veröffentlicht am: 07.09.2023 um 14:17 Uhr | dpa.de

Zur AffĂ€re um ein antisemitisches Flugblatt gibt es heute eine Sondersitzung im Bayerischen Landtag. Der Umgang Aiwangers mit der AffĂ€re mache ihn fĂŒr sein Amt untragbar, so GrĂŒne und SPD.

FĂŒr Freie-WĂ€hler-Chef Hubert Aiwanger ist seine Partei der Wahlsieger der Landtagswahl in der Bayern-Koalition. - Bild: Sven Hoppe/dpa
FĂŒr Freie-WĂ€hler-Chef Hubert Aiwanger ist seine Partei der Wahlsieger der Landtagswahl in der Bayern-Koalition. - Bild: Sven Hoppe/dpa

GrĂŒne und SPD sind bei der Sondersitzung im bayerischen Landtag zur Flugblatt-AffĂ€re mit ihrem Antrag auf Entlassung von Vize-MinisterprĂ€sident Hubert Aiwanger gescheitert. 19 Abgeordnete stimmten am Donnerstag im Zwischenausschuss fĂŒr den Antrag, 32 dagegen, wie der Vorsitzende des Gremiums, Thomas Kreuzer, bekanntgab. Enthaltungen gab es demnach nicht.

Auch AntrĂ€ge von GrĂŒnen und SPD sowie der FDP zur Befragung von MinisterprĂ€sident Markus Söder und seinem Stellvertreter Aiwanger hatten CSU und Freie WĂ€hler zuvor mit ihrer Mehrheit im Gremium abgelehnt.

GrĂŒne und SPD hatten den Antrag auf Entlassung Aiwangers damit begrĂŒndet, dass dessen ErklĂ€rungen zu den VorwĂŒrfen um ein antisemitisches Flugblatt aus Schulzeiten «völlig unzureichend» seien. Sein Umgang mit der AffĂ€re mache ihn fĂŒr sein Amt untragbar, Aiwanger schade dem Ansehen Bayerns in der Welt.

Der Zwischenausschuss ist in Bayern in der Zeit kurz vor Landtagswahlen fĂŒr die Beratung dringender Angelegenheiten zustĂ€ndig, ihm gehören aktuell 51 Abgeordnete an.

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