Grüne wollen durch neue Klinik-Vergütung weniger Kaiserschnitte
Veröffentlicht am: 09.09.2020 um 06:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
In einem Konzept von den führenden Gesundheitspolitikern der Grünen Fraktion im Bundestag heißt es, es würde um die Beseitigung der finanziellen Anreize gehen. Darüber berichten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerk Deutschland" in den Ausgaben für Mittwoch.
Die Vergütung der Klinik soll dazu für die natürliche Geburt angehoben werden, um diese, mit dem Blick auf den oftmals wesentlich größeren Zeitaufwand, der Vergütung an die Kaiserschnitte anzugleichen. Aktuell kommt in Deutschland jedes dritte Kind, in einer übergroßen Mehrheit ohne medizinische Gründe, mit Kaiserschnitt zur Welt. Durch die Planbarkeit und der deutlich besseren Vergütung ist ein Kaiserschnitt für die Kliniken vielfach um einiges lukrativer. Die Grünen fordern in dem Konzept eine umfangreiche Neuordnung in Bezug auf die Krankenhauslandschaft in Deutschland. Diese sieht auch eine Schließung von Kliniken vor.
Maria Klein-Schmeink, Kordula Schulz-Asche, Bettina Hoffmann und Kirsten Kappert-Gonther schreiben,
im Hinblick auf die zukünftige Planung von Krankenhäusern sei man nicht mehr so sehr auf die Standorte der Krankenhäuser, dafür umso mehr auf alle Mitarbeitenden mit ihren Expertisen angewiesen. Die Notwendigkeit von einer stärkeren Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten würden durch die Covid-19-Krise verdeutlicht. Die Autorinnen führen weiter aus, dass es aktuell eine stellenweise erhebliche Überversorgung, insbesondere in bestimmten Fachgebieten sowie der urbanen Ballungsgebiete und eine teilweise Unterversorgung in bestimmten Disziplinen, zum Beispiel in der Pädiatrie sowie in besiedelten Regionen geben würde. Es müsse insbesondere um die Stärkung der Widerstandsfähigkeit im Gesundheitswesen gehen, dies habe die Pandemie gezeigt, was jedoch nicht heißen würde, dass ein Überangebot an Kapazitäten geschaffen werden soll. Es müsse vielmehr eine schnelle und flexible Reaktion auf sich verändernde Anforderungen erreicht werden. In dem Grünen-Papier heißt es weiter, größere und spezialisierte Standorte wären in der Regel dazu deutlich besser in der Lage.
Die Vergütung der Klinik soll dazu für die natürliche Geburt angehoben werden, um diese, mit dem Blick auf den oftmals wesentlich größeren Zeitaufwand, der Vergütung an die Kaiserschnitte anzugleichen. Aktuell kommt in Deutschland jedes dritte Kind, in einer übergroßen Mehrheit ohne medizinische Gründe, mit Kaiserschnitt zur Welt. Durch die Planbarkeit und der deutlich besseren Vergütung ist ein Kaiserschnitt für die Kliniken vielfach um einiges lukrativer. Die Grünen fordern in dem Konzept eine umfangreiche Neuordnung in Bezug auf die Krankenhauslandschaft in Deutschland. Diese sieht auch eine Schließung von Kliniken vor.
Maria Klein-Schmeink, Kordula Schulz-Asche, Bettina Hoffmann und Kirsten Kappert-Gonther schreiben,
im Hinblick auf die zukünftige Planung von Krankenhäusern sei man nicht mehr so sehr auf die Standorte der Krankenhäuser, dafür umso mehr auf alle Mitarbeitenden mit ihren Expertisen angewiesen. Die Notwendigkeit von einer stärkeren Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten würden durch die Covid-19-Krise verdeutlicht. Die Autorinnen führen weiter aus, dass es aktuell eine stellenweise erhebliche Überversorgung, insbesondere in bestimmten Fachgebieten sowie der urbanen Ballungsgebiete und eine teilweise Unterversorgung in bestimmten Disziplinen, zum Beispiel in der Pädiatrie sowie in besiedelten Regionen geben würde. Es müsse insbesondere um die Stärkung der Widerstandsfähigkeit im Gesundheitswesen gehen, dies habe die Pandemie gezeigt, was jedoch nicht heißen würde, dass ein Überangebot an Kapazitäten geschaffen werden soll. Es müsse vielmehr eine schnelle und flexible Reaktion auf sich verändernde Anforderungen erreicht werden. In dem Grünen-Papier heißt es weiter, größere und spezialisierte Standorte wären in der Regel dazu deutlich besser in der Lage.
Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile
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