Grünen-Fraktionschefin: Merz soll Klimakrise entschiedener angehen
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 10:56 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSBritta Haßelmann dringt darauf, dass die Regierung – insbesondere unter Kanzler Merz – der Klimakrise ihre volle politische Aufmerksamkeit widmet. Sie macht klar: Mit den bisherigen finanziellen und organisatorischen Mitteln kommen Kommunen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen beileibe nicht weit genug, um gefährdete Menschen zu schützen. Jenseits der politischen Schlagabtäusche und trotz der hitzigen Debatten im Bundestag bleibt der Konsens: Ohne ein umfassendes Klima-Sofortprogramm steht viel auf dem Spiel – nicht nur für besonders Betroffene. Ergänzend: In den letzten Tagen war der bundesweite Hitzesommer und das Versagen bei der Klimaresilienz ein Dauerthema – Experten fordern daher mehr Bundeshilfen. Haßelmann steht mit ihrem Ruf nach einer Integration von Wirtschaft und Klimaschutz nicht allein, da gerade Unternehmen zunehmend auf nachhaltige Produktion setzen (vgl. Stimmen von Umweltökonomen aus aktuellen Medienbeiträgen). Weitere Recherchen zeigen, dass der Handlungsdruck wächst: Die Dürre dieses Sommers gilt als Vorbotin für einen neuen Anpassungsbedarf, bei dem die Politik unter Zugzwang gerät.
- Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung diskutiert die Bundesregierung derzeit über ein großes Hitzeschutzprogramm, weil Krankenhäuser und Pflegeheime mangels Finanzierungsmöglichkeiten bei hohen Temperaturen überfordert sind; die Oppositionsparteien sehen Untätigkeit in Berlin und fordern rasche Sofortmaßnahmen vor Ort (Quelle: Süddeutsche Zeitung).
- Im Spiegel befasst sich eine umfassende Analyse mit der wirtschaftlichen Tragweite wachsender Dürreperioden: Agrarbetriebe und Logistikunternehmen beklagen Lieferengpässe durch fallende Pegelstände, während Umweltgruppen ein Klima-Grundgesetz anmahnen, das nach ihrer Ansicht überfällig ist (Quelle: Spiegel).
- Bei der Zeit schildern Forscher und Politiker, wie Klimaanpassung vor Ort gelingen kann: Von schattenspendenden Stadtbäumen bis zur neuen Wasserinfrastruktur – viele Projekte scheitern derzeit aber an bürokratischen Hürden und fehlender Koordination innerhalb der Verwaltung (Quelle: ZEIT).
