Gysi, Bartsch

Gysi, Bartsch und Ramelow erwägen Kandidatur für Bundestag

Veröffentlicht: 19.10.2024 um 17:36 Uhr, dpa.de

Wie macht die Linke weiter? Urgestein Gregor Gysi erwägt, noch mal für den Bundestag zu kandidieren. Und er bringt weitere prominente Namen ins Spiel.

  • Thüringens scheidender Ministerpräsident Bodo Ramelow (r) von der Linken findet Sympathien für Pläne seines Parteikollegen Gregor Gysi. (Archivbild) - Bild: Jacob Schröter/dpa
    Thüringens scheidender Ministerpräsident Bodo Ramelow (r) von der Linken findet Sympathien für Pläne seines Parteikollegen Gregor Gysi. (Archivbild) - Bild: Jacob Schröter/dpa
  • Nicht bei allen Beschlüssen folgten die Delegierten Parteichef Jan van Aken. - Bild: Hendrik Schmidt/dpa
    Nicht bei allen Beschlüssen folgten die Delegierten Parteichef Jan van Aken. - Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Thüringens scheidender Ministerpräsident Bodo Ramelow (r) von der Linken findet Sympathien für Pläne seines Parteikollegen Gregor Gysi. (Archivbild) - Bild: Jacob Schröter/dpa Nicht bei allen Beschlüssen folgten die Delegierten Parteichef Jan van Aken. - Bild: Hendrik Schmidt/dpa

Linken-Politiker Gegror Gysi zieht eine erneute Kandidatur für den Bundestag in Betracht. Gysi hält bei der Wahl im nächsten Jahr auch eine Bewerbung des ehemaligen Fraktionschefs Dietmar Bartsch und von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow für möglich.

Irgendwann nach dem Bundesparteitag werde man sich zu dritt zusammensetzen, sagte Gysi in Halle. Wenn es den notwendigen Aufschwung der Partei gebe, werde man die «Aktion Silberlocke» starten. «Das heißt, dass diese drei alten Herren und Genossen und Kerle dann in vollem Umfang in den Wahlkampf eingreifen. Jeder von ihnen versucht, ein Direktmandat zu erreichen», sagte Gysi.

Bundesweit liegt die Linke in Umfragen bei nur drei bis vier Prozent. Erklärtes Ziel ist, die Fünf-Prozent-Hürde zu übertreffen und so wieder in Fraktionsstärke in den Bundestag einzuziehen. Dieses Ziel kann auch mit drei Direktmandaten erreicht werden. Gysi kündigte an, über das Ergebnis des Austauschs informieren zu wollen.

Gysi kritisierte zudem den Kurs der anderen Fraktionen im Bundestag. «Schieden wir aus dem Bundestag aus, wäre Olaf Scholz dort das Linkeste. Ich darf doch wohl bitten.»

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