Harter Lock-Down heftig umstritten
16.11.2020 - 10:56:35 | ad-hoc-news.de
Die Forderungen nach einer VerschĂ€rfung der BeschrĂ€nkungen des öffentlichen und privaten Lebens kommen zu frĂŒh, betont Volker Wissing, FDP-GeneralsekretĂ€r. Es gibt noch keine Datengrundlage fĂŒr eine wissenschaftliche Analyse der Wirksamkeit der bisherigen Regelungen. Wir können nicht weiter auf Verdacht derartig tiefgreifende EinschrĂ€nkungen der Grundrechte beschlieĂen, warnt der FDP-Politiker gegenĂŒber der Redaktion der Sendung âFrĂŒhstartâ von RTL/n-tv. Nur wenn das Prinzip der VerhĂ€ltnismĂ€Ăigkeit gewahrt ist und die Wirksamkeit der EinschrĂ€nkungen belastbar ĂŒberprĂŒft wurde, können wir auf eine Akzeptanz bei den BĂŒrgern vertrauen.
Der FDP-GeneralsekretĂ€r plĂ€diert in der aktuellen Situation fĂŒr mehr Ruhe und Besonnenheit. Derzeit erleben wir in den Medien und in der Politik eine Eskalation und einen Wettlauf um die radikalsten MaĂnahmen, warnt Wissing. Trotz fehlender Belege vertraut die Bundesregierung auf eine verschĂ€rfte Restriktion. Der heute zur Beschlussfassung vorliegende Regierungsentwurf, sieht eine deutliche Ausweitung der Kontaktverbote vor. Obwohl derzeit aus einigen BundeslĂ€ndern offene Kritik geĂ€uĂert wird, gilt es als möglich, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren VorschlĂ€gen durchsetzt. Deutschland benötigt nicht immer radikalere MaĂnahmen, sondern eine effektive Gesamtstrategie, fordert der FDP-Politiker. Die Strategie muss nachvollziehbar sein und entsprechend kommuniziert werden. Beides vermisse ich aktuell, warnt Wissing.
Der GeneralsekretĂ€r verweist auf das Beispiel der Schulen im Lock-Down. Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass die Pandemie durch den Schulunterricht entscheidend befördert wird. Dennoch sieht die Regierungsvorlage eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht und auf dem SchulgelĂ€nde auch fĂŒr GrundschĂŒler vor. Dies ist ein evidenter Widerspruch zu den bisherigen Verlautbarungen der Kultusministerien. Die FDP erwartet eine konsistente und langfristig angelegte Gesamtstrategie.
Die Corona-Pandemie fĂŒhrt zu seltsamen Ideen und VorschlĂ€gen, bemerkt Wissing. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bringt Schulunterricht in zwangsgeschlossenen Hotels und GaststĂ€tten in die Diskussion ein. Ein Vorschlag, der ohne Bezug zur schulischen AlltagsrealitĂ€t steht, wundert sich der FDP-Mann. Wir mĂŒssen regional begrenzt und zeitnah auf das Infektionsgeschehen reagieren und nicht wieder mit pauschalen Verboten. Die FDP ging davon aus, dass dies in der Zwischenzeit Konsens unter den politischen KrĂ€ften in der Bundesrepublik ist, aber nun scheint das Thema hinfĂ€llig zu sein, bemerkt Wissing. Auch die Ebene der BundeslĂ€nder ist noch ein zu grobes Raster. Wenn es die Infektionszahlen erfordern, mĂŒssen kommunal oder regional MaĂnahmen ergriffen werden, fordert der FDP-GeneralsekretĂ€r gegenĂŒber RTL/n-tv.
Der FDP-GeneralsekretĂ€r plĂ€diert in der aktuellen Situation fĂŒr mehr Ruhe und Besonnenheit. Derzeit erleben wir in den Medien und in der Politik eine Eskalation und einen Wettlauf um die radikalsten MaĂnahmen, warnt Wissing. Trotz fehlender Belege vertraut die Bundesregierung auf eine verschĂ€rfte Restriktion. Der heute zur Beschlussfassung vorliegende Regierungsentwurf, sieht eine deutliche Ausweitung der Kontaktverbote vor. Obwohl derzeit aus einigen BundeslĂ€ndern offene Kritik geĂ€uĂert wird, gilt es als möglich, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren VorschlĂ€gen durchsetzt. Deutschland benötigt nicht immer radikalere MaĂnahmen, sondern eine effektive Gesamtstrategie, fordert der FDP-Politiker. Die Strategie muss nachvollziehbar sein und entsprechend kommuniziert werden. Beides vermisse ich aktuell, warnt Wissing.
Der GeneralsekretĂ€r verweist auf das Beispiel der Schulen im Lock-Down. Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass die Pandemie durch den Schulunterricht entscheidend befördert wird. Dennoch sieht die Regierungsvorlage eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht und auf dem SchulgelĂ€nde auch fĂŒr GrundschĂŒler vor. Dies ist ein evidenter Widerspruch zu den bisherigen Verlautbarungen der Kultusministerien. Die FDP erwartet eine konsistente und langfristig angelegte Gesamtstrategie.
Die Corona-Pandemie fĂŒhrt zu seltsamen Ideen und VorschlĂ€gen, bemerkt Wissing. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bringt Schulunterricht in zwangsgeschlossenen Hotels und GaststĂ€tten in die Diskussion ein. Ein Vorschlag, der ohne Bezug zur schulischen AlltagsrealitĂ€t steht, wundert sich der FDP-Mann. Wir mĂŒssen regional begrenzt und zeitnah auf das Infektionsgeschehen reagieren und nicht wieder mit pauschalen Verboten. Die FDP ging davon aus, dass dies in der Zwischenzeit Konsens unter den politischen KrĂ€ften in der Bundesrepublik ist, aber nun scheint das Thema hinfĂ€llig zu sein, bemerkt Wissing. Auch die Ebene der BundeslĂ€nder ist noch ein zu grobes Raster. Wenn es die Infektionszahlen erfordern, mĂŒssen kommunal oder regional MaĂnahmen ergriffen werden, fordert der FDP-GeneralsekretĂ€r gegenĂŒber RTL/n-tv.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix
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