Heidenheim setzt nÀchstes Ausrufezeichen im Abstiegskampf
06.12.2025 - 17:37:11 | dpa.deDer 1. FC Heidenheim schĂŒrt mit dem nĂ€chsten Last-Minute-Sieg seine Hoffnung im Abstiegskampf der FuĂball-Bundesliga. Von einem RĂŒckstand gegen den SC Freiburg lieĂ sich der Ostalb-Club von Trainer Frank Schmidt nicht beirren und erkĂ€mpfte sich gegen den Europa-League-Teilnehmer ein 2:1 (0:1).Â
Mit Moral meldeten sich die Heidenheimer in der zweiten HĂ€lfte zurĂŒck. KapitĂ€n Patrick Mainka (59.) glich zunĂ€chst aus, ehe Stefan Schimmer in der Nachspielzeit fĂŒr Heidenheimer Ekstase sorgte. Ein RĂŒckpass von Anthony Jung auf Freiburgs TorhĂŒter Noah Atubolu missglĂŒckte, so dass der eingewechselte StĂŒrmer einnetzen konnte. Johan Manzambi hatte vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena fĂŒr den Sport-Club vorgelegt (40.).
Heidenheim steht vor wichtigem AuswĂ€rtsspielÂ
Nach dem 2:1 beim 1. FC Union Berlin legte der 1. FC Heidenheim damit erfolgreich nach und geht mit reichlich Schwung in das fĂŒr den Kampf gegen den drohenden Absturz in die Zweitklassigkeit wichtige AuswĂ€rtsspiel beim FC St. Pauli. Der Sport-Club patzte und verpasste es, seinen gelungenen Auftakt in den Advent mit dem dritten Pflichtspiel-Sieg nacheinander abzurunden.
An einem verregneten Nachmittag zog sich Heidenheim nicht in die Defensive zurĂŒck, sondern war vom Anpfiff weg aktiv und versuchte, den Spielaufbau der Freiburger frĂŒh zu stören. Es entwickelte sich eine umkĂ€mpfte und zerfahrene Partie.
Heidenheims Trainer Schmidt, der trotz des misslungenen Saisonstarts nicht zur Disposition steht, sah, wie seine Mannschaft in der ersten HĂ€lfte die besseren Gelegenheiten insbesondere durch Mathias Honsak hatte. Nach 20 Minuten rannte Honsak plötzlich auf Atubolu zu, schoss aber knapp links vorbei. Zehn Minuten spĂ€ter tankte er sich wieder erfolgreich durch die SC-Defensive, sein Abschluss aber war erneut nicht prĂ€zise genug. Der engagierte Beginn des AuĂenseiters zahlte sich nicht aus.Â
Freiburg trifft ĂŒberraschend
Den GĂ€sten wiederum fiel in der Offensive in der ersten HĂ€lfte wenig ein. Bis zum ĂŒberraschenden 1:0 strahlte der Europa-League-Teilnehmer so gut wie keine Torgefahr aus und der Treffer fiel aus dem Nichts. Rund 18 Meter vor dem Tor wurde Manzambi kurzzeitig ein wenig Raum gewĂ€hrt, leicht abgefĂ€lscht flog der Schuss des jungen Schweizer Mittelfeldspielers ins Netz. Nach zuletzt starken Wochen bestĂ€tigte der Eidgenosse Form und Selbstvertrauen.
Heidenheim steckte nicht auf - und belohnte sich. Nach einer kurz ausgefĂŒhrten Ecke landete die Hereingabe von Marnon Busch bei Abwehrchef Mainka, der aus kurzer Distanz vollstreckte. Freiburgs Verteidiger Lukas KĂŒbler war zuvor weggerutscht. Und der Ausgleich gab dem FCH neuen Schwung. Wenige Minuten spĂ€ter wurde Jan Schöppner gleich zweimal gerade noch rechtzeitig gestört.
Mit zwei Toren in der Schlussphase hatte Heidenheim bei Union Berlin ein 0:1 in ein 2:1 gewandelt. Und auch dieses Mal gelang tatsĂ€chlich noch das Happy End: Bei einem gefĂ€hrlichen Kopfball kurz vor Ende war Keeper Atubolu noch zur Stelle. Dann aber war nach Schimmers Treffer der Heidenheimer Jubel groĂ.
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