CDU, Hessen

Rhein und Spahn stellen sich demonstrativ hinter Merz

30.05.2026 - 13:08:50 | dpa.de

Hessens MinisterprĂ€sident Rhein fordert «mehr Merz». Unionfraktionschef Spahn nennt die Wechsel-GerĂŒchte «Unsinn».

  • Hessens MinisterprĂ€sident Rhein (CDU, l.) und Unionfraktionschef Spahn stellen sich auf dem Landesparteitag der hessischen CDU hinter Kanzler Merz. - Foto: Michael Bauer/dpa
    Hessens MinisterprÀsident Rhein (CDU, l.) und Unionfraktionschef Spahn stellen sich auf dem Landesparteitag der hessischen CDU hinter Kanzler Merz. - Foto: Michael Bauer/dpa
  • «Wir brauchen nicht weniger Merz, wir brauchen mehr Merz»: MinisterprĂ€sident Rhein stĂ€rkt dem Kanzler in seiner Rede auf dem Parteitag den RĂŒcken. - Foto: Michael Bauer/dpa
    «Wir brauchen nicht weniger Merz, wir brauchen mehr Merz»: MinisterprĂ€sident Rhein stĂ€rkt dem Kanzler in seiner Rede auf dem Parteitag den RĂŒcken. - Foto: Michael Bauer/dpa
Hessens MinisterprĂ€sident Rhein (CDU, l.) und Unionfraktionschef Spahn stellen sich auf dem Landesparteitag der hessischen CDU hinter Kanzler Merz. - Foto: Michael Bauer/dpa «Wir brauchen nicht weniger Merz, wir brauchen mehr Merz»: MinisterprĂ€sident Rhein stĂ€rkt dem Kanzler in seiner Rede auf dem Parteitag den RĂŒcken. - Foto: Michael Bauer/dpa

Unionfraktionschef Jens Spahn und der hessische MinisterprĂ€sident Boris Rhein (beide CDU) haben Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts der Spekulationen um einen Kanzlerwechsel den RĂŒcken gestĂ€rkt. «Wir brauchen nicht weniger Merz, wir brauchen mehr Merz», sagte Rhein beim Landesparteitag der Hessen-CDU in Rotenburg an der Fulda. Spahn bezeichnete entsprechende Berichte als «Unsinn».

Spahn verwies in seiner Rede auf Erfolge der schwarz-roten Bundesregierung und sprach von einem Politikwechsel in vielen Feldern. Merz sei ein Kanzler, der anpacke und einen klaren Kompass habe, wenn es darum gehe, Deutschland zu reformieren und wirtschaftlich wieder stark zu machen - «und dabei hat er unsere volle UnterstĂŒtzung».

Medien hatten zuletzt von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Merz angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des NRW-Regierungschefs und CDU-Landesvorsitzenden Hendrik WĂŒst gefallen. Aus dem Umfeld des Kanzlers waren die GerĂŒchte scharf zurĂŒckgewiesen worden.

«Wir sind Merz»

Rhein rief seine Partei dazu auf, dem politischen Gegner bei derartigen GerĂŒchten nicht in die Falle zu laufen. «Wir sind Mehrheit, wir sind Mitte, wir sind Merz», betonte er unter Beifall der Parteitagsdelegierten.

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