Antidiskriminierungsstelle verzeichnet Rekordanfragen
03.06.2025 - 09:19:27 | dts-nachrichtenagentur.de
Seit 2019 hat sich die Zahl der BeratungsfÀlle hierzu mehr als verdreifacht. Der Anteil der Anfragen zu Benachteiligungen wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit lag bei 27 Prozent. Anfragen zu Benachteiligungen wegen des Geschlechts betrugen 24 Prozent, wozu auch Anfragen wegen sexueller BelÀstigung zÀhlen. Frauen sind nach Angaben der Antidiskriminierungsstelle zudem hÀufig von schlechter Bezahlung, mangelnden Karrierechancen, sexueller BelÀstigung und anderen Diskriminierungen am Arbeitsplatz betroffen. "Geschlechtsbezogene Diskriminierungen sind in unserer Gesellschaft immer noch tief verankert - und sie nehmen wieder zu", sagte Ataman. Die meisten DiskriminierungsfÀlle ereigneten sich im Arbeitsleben, wobei jeder dritte Fall mit der Arbeitssuche, dem BewerbungsgesprÀch oder dem Arbeitsplatz in Verbindung stand. Auch im Bereich der AlltagsgeschÀfte, wie bei der Wohnungssuche oder im Restaurant, wurden Diskriminierungen gemeldet. Zudem beklagten 25 Prozent der Ratsuchenden Diskriminierung durch staatliche Stellen.
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