MinisterprÀsidenten, Bauern

MinisterprĂ€sidenten stĂ€rken Bauern den RĂŒcken

14.01.2024 - 13:27:29 | dts-nachrichtenagentur.de

Im Streit ĂŒber Subventionen fĂŒr die Landwirtschaft erhöhen mehrere MinisterprĂ€sidenten den Druck auf die Bundesregierung.

Bauernproteste (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Es sollte einen gemeinsamen Kompromiss geben", sagte die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) mit Blick auf das GesprĂ€ch der BauernverbĂ€nde mit den Fraktionschefs der Ampelkoalition am Montag in Berlin. Sie schlug als Kompromiss vor, mit den SubventionskĂŒrzungen fĂŒr den Agrardiesel erst ab 2027 zu beginnen. Vorher soll es nur eine zehnprozentige KĂŒrzung geben.

Sie plĂ€dierte zudem fĂŒr Anreize, um auf alternative Kraftstoffe wie Biogas oder Biodiesel umzusteigen. NRW-MinisterprĂ€sident Hendrik WĂŒst (CDU) sagte unterdessen der Zeitung: "Es ist allerhöchste Zeit, dass die Ampel in der Sache GesprĂ€che fĂŒhrt." Es bleibe abzuwarten, welches Ergebnis der Bund im Anschluss an die GesprĂ€che prĂ€sentieren könne. "Sie können aber nur ein erster Schritt sein. Es ist Zeit, einen umfassenden Ansatz zu wĂ€hlen." WĂŒst bekrĂ€ftigte seine Forderung nach einer "breiten Agrar-Allianz". Analog zur Kohlekommission solle der Bund eine Kommission mit allen relevanten Interessenvertretern zur Zukunft der Landwirtschaft einberufen. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) forderte die Bundesregierung im "Handelsblatt" auf, sie mĂŒsse "endlich einen vermittelnden Kurs ergreifen, anstatt die Menschen zu beschimpfen". Die MinisterprĂ€sidenten aus Niedersachsen und dem Saarland, Stephan Weil und Anke Rehlinger (beide SPD), begrĂŒĂŸten derweil die Dialogbereitschaft der Ampel: "Ich finde es gut, dass man jetzt miteinander redet - ĂŒber Geld, aber auch ĂŒber die Perspektiven unserer Landwirtschaft", sagte Weil dem "Handelsblatt". Rehlinger ergĂ€nzte: "In solche Treffen sollte jede Seite tatsĂ€chlich gesprĂ€chsbereit gehen und nicht mit vorgefertigten Antworten."

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 64587520 |