FDP, VorschlÀge

FDP macht weitere VorschlĂ€ge: Pauschale Etat-KĂŒrzung um 1,5 Prozent

14.08.2024 - 01:00:07 | dts-nachrichtenagentur.de

Im Streit um die fehlenden Milliarden im Bundeshaushalt 2025 macht die FDP-Bundestagsfraktion weitere VorschlÀge.

FDP-Logo auf Parteitag (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Jetzt kommt eine pauschale KĂŒrzung in allen Ressorts auf Trapez. "Die pauschale KĂŒrzung von 1,5 Prozent ĂŒber die Ressorts hinweg ist eine mögliche Lösung, ĂŒber die gesprochen werden kann", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer der "Bild" (Mittwochausgabe). Es gebe verschiedene Optionen, um den finanziellen Handlungsbedarf zu schließen.

Das Ziel sei "ein verfassungskonformer Haushalt, denn das Grundgesetz muss eingehalten werden", sagte Meyer. Außerdem dringt die FDP-Bundestagsfraktion weiterhin darauf, den Bestandsschutz fĂŒr die Höhe des BĂŒrgergeldes zu streichen und damit auch Senkungen der BezĂŒge zu ermöglichen. Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Pascal Kober, sagte der "Bild": "Mit dem BĂŒrgergeld garantiert der Sozialstaat das Existenzminimum. Wenn die Lebenshaltungskosten sinken, fĂ€llt das Existenzminimum geringer aus. Deshalb sollte auch die Bestandsschutz-Regel nach § 28a Absatz 5 SGB XII diskutiert werden." Wie das Blatt unter Berufung auf Koalitionskreise weiter schreibt, dauern die GesprĂ€che ĂŒber den Haushalt innerhalb der Bundesregierung weiter an. Die zu schließende FinanzlĂŒcke wird auf drei bis fĂŒnf Milliarden Euro taxiert. Der PrĂ€sident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, forderte die Bundesregierung zu entsprechenden Einsparungen auf. Die zur Disposition stehenden drei bis fĂŒnf Milliarden Euro seien nur ein Bruchteil des zur VerfĂŒgung stehenden Etats in Höhe von 481 Milliarden Euro, sagte Holznagel derselben Zeitung. Das entspreche einem Prozent. "Viele Menschen mĂŒssen aufgrund der Inflation wesentlich mehr einsparen. Und es gelingt ihnen auch ohne Streitereien", sagte Holznagel.

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