Rufe, Union

Rufe aus Union und SPD nach einer BundesprÀsidentin

21.04.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

In CDU, CSU und SPD wird der Ruf nach einer Frau als Nachfolgerin von BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier laut.

Schloss Bellevue (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"SelbstverstĂ€ndlich wĂ€re eine Frau in diesem Amt ein sehr gutes Signal fĂŒr die Gleichstellung in unserem Land", sagte der rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sident Alexander Schweitzer (SPD) dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Schweitzer sagte, es sei in Deutschland "immer wieder gelungen, aus der breiten demokratischen Mitte heraus eine herausragende Persönlichkeit in das höchste Staatsamt zu wĂ€hlen". Er sei "zuversichtlich, dies wird auch fĂŒr die Nachfolge des aktuellen BundesprĂ€sidenten gelingen". "Nach zwölf MĂ€nnern ist eine Frau wohl nicht zu frĂŒh", sagte die Vorsitzende der Frauen in der SPD, Maria Noichl, dem "Tagesspiegel": "Oder? Als eine von ĂŒber 50 Prozent Frauen in der Bevölkerung möchte ich als Frau reprĂ€sentiert sein."

Sie könne sich, sagte Noichl, im höchsten Staatsamt "eine Frau sehr gut vorstellen. Als SPD Frauen werden wir dafĂŒr kĂ€mpfen." Die Frauen in der CSU machen sich ebenfalls fĂŒr eine Frau im Schloss Bellevue stark. "NatĂŒrlich ist Deutschland reif fĂŒr eine BundesprĂ€sidentin", sagte Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauen-Union der CSU, dem "Tagesspiegel": "Wann dafĂŒr der richtige Zeitpunkt ist, werden wir sehen." Frauen seien "das Lebenselixier einer modernen, wertebasierten und verantwortungsvollen Politik", sagte die bayerische Familien-, Arbeits- und Sozialministerin. Die Frage, ob eine Frau dieses hohe Amt ausĂŒben könne, stelle sich ihr nicht, sagte Scharf: "FĂŒr mich steht fest: Alle Politik ist Frauenpolitik. Und deshalb ja: auch eine Frau kann unser Staatsoberhaupt sein." "Es wĂ€re ein extrem wichtiges Signal, wenn dieses Amt mit seiner enormen Symbolkraft erstmals mit einer Frau besetzt wĂŒrde, denn es wird Zeit", sagte Mareike Wulf (CDU), Vorsitzende der Frauen-Union Niedersachsen, dem "Tagesspiegel". FĂŒr die Besetzung des Amtes des BundesprĂ€sidenten gelte es, "eine Persönlichkeit zu finden, die unserem Land als Kompass dient, Orientierung gibt und möglichst alle Gruppen unserer Gesellschaft anspricht". Es gebe genug Frauen im Land, die dafĂŒr alle Voraussetzungen mitbringen - "jetzt sind die Parteien gefordert, mutige und zukunftsweisende VorschlĂ€ge zu machen". Die nĂ€chste regulĂ€re Wahl des Staatsoberhauptes ist fĂŒr Anfang 2027 vorgesehen. BundesprĂ€sident Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht abermals kandidieren. Die MehrheitsverhĂ€ltnisse in der Bundesversammlung stehen noch nicht endgĂŒltig fest. Sie besteht aus allen 630 Bundestagsabgeordneten und einer gleich großen Zahl von Vertretern der 16 Landtage. Vor der Bundesversammlung 2027 wĂ€hlen noch Baden-WĂŒrttemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt 2026 ihre Landtage neu.

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